Linz - Werner Lorant galt als heißer Kandidat für den Trainer-Job beim österreichischen Erstligisten Linzer ASK – doch wie die Zeitung Österreich berichtet, ist der Ex-Löwe mittlerweile aus dem Rennen.

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Werner Lorant will gerichtlich gegen die Aussagen seines Ex-Bosses vorgehen.
Der Grund ist ein übles Gerücht, das Barnabas Antal, Miteigentümer von Lorants letztem Klub Dunajska Streda/Slowakei, verbreitet hat: Der 60-jährige Trainer soll ein Alkoholproblem haben, so Antal. „Er war ständig betrunken. Egal, ob vor Spielen oder Trainingslagern. Er ist ein Mensch ohne Intelligenz“, sagte der Vizepräsident von DAC Dunajska Streda, einem Klub aus einer Kleinstadt (23.419 Einwohner).
Lorant reagierte mit Empörung auf diese ungeheuerlichen Vorwürfe. „Das ist eine Lüge – unglaublich“, sagte er der tz. „Ich behalte mir rechtliche Schritte vor. Das ist ja Kommunismus.“ Klaus Lindenberger, oberster Sportverantwortlicher und Ex-Trainer beim LASK, soll Lorant wegen der Alkohol-Vorwürfe von der Kandidaten-Liste gestrichen haben. Doch davon weiß „Werner Beinhart“ nichts: „Ich habe noch nicht Bescheid bekommen.“
Im August 2008 hatte Lorant bei DAC Dunajska Streda, tschechoslowakischer Pokalsieger von 1987, angeheuert. Es war seine 16. Trainerstation, doch Ende April (nach einer 0:6-Pleite bei Slovan Bratislava) wurde der Vertrag aufgelöst. Lorant hatte 1993 vor dem Aufstieg mit 1860 in die zweite Liga wegen Alkohols den Führerschein verloren. Zwei Tage vor dem letzten Spiel gegen Ulm, in dem die Löwen noch einen Punkt brauchten, feierte er im Löwenstüberl und in einer Harlachinger Kneipe den bevorstehenden Triumph. Der Alkohol floss reichlich, und bei der Heimfahrt kam der Löwen-Coach nicht mehr weit. Die Polizei stoppte Lorant auf der Grünwalder Straße und nahm ihm für fast ein Jahr den Schein weg.
tz



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