München - Schon vor dem Testspiel der Löwen in Salzburg hat die Polizei Fans des TSV 1860 aus dem Verkehr gezogen. Auf der Zugfahrt nach Österreich kam es zu einer Festnahme.
Vor dem Testspiel des TSV 1860 bei Red Bull Salzburg kam es am Dienstagnachmittag um 14:30 Uhr zu einem großen Polizeieinsatz am Münchner Hauptbahnhof. Bei Personenkontrollen vor der Abfahrt des Zuges nach Salzburg fanden die Beamten bei drei Personen diverse Pyrotechnik, bei zwei davon außerdem mit Sand gefüllte Handschuhe. Die Polizei befürchtete, dass sich die Fans damit nicht nur beim Zünden der Pyro-Gegenstände schützen würden, sondern diese mit den Handschuhen unter Umständen auch auf Personen werfen würden.
Deswegen stellte die Polizei neben den illegalen Krachern aus Tschechien auch diese sogenannten "Schutzgegenstände" sicher. Die Fans erhalten eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz und mussten am Dienstag in München bleiben.
Im Zug nach Salzburg, den die Beamten der Bundespolizei bis nach Österreich begleiteten, wurde noch ein 30-Jähriger wegen eines offenen Vollstreckungshaftbefehls verhaftet. Das Landespolizeikommando Salzburg übernahm die Gruppe nach der Zugankunft und begleitete den Tross ins Stadion.
Einzelne Löwen-Fans waren laut Polizeiangaben stark alkoholisiert und verhielten sich durchwegs aggressiv. Immerhin: Trotz der 0:1- Niederlage des TSV 1860 verlief die Rückreise von Salzburg nach München überwiegend ruhig.
kim



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