München - Auch die Verwantwortlichen des TSV 1860 sind vom plötzlichen Tod ihres Ex-Präsidenten. Der neue Geschäftsführer will den Verein im Sinne Karl-Heinz Wildmosers weiterführen. Die Reaktionen:

© sampics
Löwen-Präsident Rainer Beeck (l.) und Neu-Geschäftsführer Robert Niemann trauern um Karl-Heinz Wildmoser
„Karl-Heinz Wildmoser war immer authentisch, ein Typ ohne Zweifel, eine große Persönlichkeit bei 1860 und im deutschen Fußball“, erklärte 1860-Sportdirektor Miki Stevic. „Er hatte mich 1994 von Dresden zu den Löwen geholt. Unser Verhältnis war immer freundschaftlich, ein sehr trauriger Tag."
Neben dem FC Bayern, der in einer Presseerklärung “seine Anteilnahme seiner Frau, seiner Familie und den Angehörigen“ aussprach, drückte auch die Deutsche Fußball-Liga (DFL) ihr Bedauern über den Tod von Wildmoser aus. “Als Präsident des TSV 1860 München hat er den Club in den 90er Jahren in einer schweren Zeit zu neuer Blüte verholfen“, sagte DFL-Präsident Reinhard Rauball, “er war ein bayerisches Urgestein, das sich 100-prozentig mit seinem Club identifizierte“.
Oberbürgermeister Christian Ude würdigte Wildmoser als “ein gstandnes Mannsbild und Urbild des bayerischen Gastwirts. Als autokratisch regierender Fußballpräsident hat er den TSV 1860 zu einem kometenhaften Aufstieg bis ins Spitzenfeld der Bundesliga geführt und zugleich dem Verein ein schwieriges Erbe hinterlassen“.
pm



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