217.02.10|TSV 1860|73 Kommentare
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München - Der TSV 1860 hängt weiter im Niemandsland der Tabelle fest. Im Nachholspiel beim KSC war für die Löwen am Mittwochabend nichts zu holen.

© dpa
Sinnbildlich: Stefan Aigner liegt nach einem Zweikampf am Boden
Nach fünf Auswärtsspielen ohne Niederlage hat es die Löwen wieder mal erwischt. 0:2 verloren sie am Mittwoch das Nachholspiel beim Karlsruher SC, bei jenem Klub, der bisher in seinen vier Rückrundenspielen noch keinen einzigen Punkt geholt hatte. Aber solche Serien zu beenden, dafür ist der TSV 1860 ja bekannt…
Die besten Möglichkeiten dafür besaß Djordje Rakic. Der Neuzugang aus Salzburg durfte zum ersten Mal von Anfang an ran, dafür blieb der zuletzt glücklose Benny Lauth auf der Bank. Neben ihm saß Alexander Ludwig, der Platz machen musste für Eke Uzoma.
Und Rakic zeigte in der 13. Minute gleich mal, was er so drauf hat. Elegant ließ er zwei Karlsruher aussteigen, schlenzte den Ball Richtung langes Eck, aber Torhüter Müller war noch mit seinen Fingern dazwischen. Zwei Minuten später kam der Serbe erneut zum Abschluss, aber diesmal schoss er aus guter Position vorbei.
Draußen ärgerte sich Sportdirektor Miki Stevic: „Die erste Halbzeit hat sich angefühlt, als hätten wir ein Heimspiel. Aber leider haben wir die Unsicherheit bei den Karlsruhern nicht ausgenutzt und unsere Torchancen nicht realisiert.“
Und dann kam es, wie es fast kommen musste. Plötzlich hieß es 1:0 für Karlsruhe (27.). Weil Holebas im Mittelfeld den Ball verlor, Rösler Iashvili nicht am Flanken hinderte und Rukavina den 1,69 Meter kleinen Gaetan Krebs nicht beim Kopfball störte. Stevic schüttelte nur noch den Kopf: „Wir lassen eine Konterchance zu und machen den Gegner dadurch stark.“
Genau so war es. Nach dem Rückstand war von den Löwen nicht mehr viel zu sehen. Rakic war von nun an abgemeldet, über die Flügel kam wenig, und die Karlsruher lebten richtig auf. „Wir hätten einfach mehr Mut haben müssen“, ärgerte sich Torhüter Gabor Kiraly, „aber wir waren heute auch nicht aggressiv genug.“
Zudem stand es drei Minuten nach der Pause schon 0:2. Die Löwen-Defensive schaltete zu spät um, Stindl bediente Iashvili und der traf per Schrägschuss – Bedas Rettungsversuch misslang – zur frühen Entscheidung. Die gute Leistung in Halbzeit eins – vergessen. Stevic: „Nach diesem Ergebnis kannst du dir dafür hinterher auch nichts mehr kaufen.“ Wohl wahr. Und die Löwen bleiben im Niemandsland der Tabelle.
cr
| 1 | 1. FC Kaiserslautern | 22 | 14 | 5 | 3 | 34:17 | 17 | 47 |
| 2 | FC St. Pauli | 22 | 14 | 4 | 4 | 48:21 | 27 | 46 |
| 3 | FC Augsburg | 22 | 11 | 8 | 3 | 46:28 | 18 | 41 |
| 4 | Arminia Bielefeld | 22 | 12 | 4 | 6 | 34:21 | 13 | 40 |
| 5 | Fortuna Düsseldorf | 22 | 11 | 4 | 7 | 32:22 | 10 | 37 |
| 6 | MSV Duisburg | 22 | 10 | 5 | 7 | 36:30 | 6 | 35 |
| 7 | SC Paderborn 07 | 22 | 8 | 7 | 7 | 30:30 | 0 | 31 |
| 8 | 1. FC Union Berlin | 21 | 8 | 6 | 7 | 27:28 | -1 | 30 |
| 9 | Alemannia Aachen | 22 | 8 | 6 | 8 | 22:25 | -3 | 30 |
| 10 | TSV 1860 München | 22 | 8 | 5 | 9 | 26:26 | 0 | 29 |
| 11 | SpVgg Greuther Fürth | 22 | 9 | 1 | 12 | 39:37 | 2 | 28 |
| 12 | Energie Cottbus | 22 | 7 | 6 | 9 | 31:30 | 1 | 27 |
| 13 | Karlsruher SC | 22 | 8 | 3 | 11 | 30:33 | -3 | 27 |
| 14 | Hansa Rostock | 21 | 7 | 3 | 11 | 22:30 | -8 | 24 |
| 15 | Rot-Weiß Oberhausen | 22 | 7 | 3 | 12 | 19:35 | -16 | 24 |
| 16 | TuS Koblenz | 22 | 4 | 6 | 12 | 19:37 | -18 | 18 |
| 17 | FSV Frankfurt | 22 | 4 | 6 | 12 | 15:40 | -25 | 18 |
| 18 | Rot Weiss Ahlen | 22 | 3 | 6 | 13 | 12:32 | -20 | 15 |
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