München - Nachdem Löwen-Fans im Heimspiel gegen RW Ahlen wiederholt Feuerzeuge geworfen und zwei Anhänger den Schiedsrichter attackiert hatten, hat der TSV 1860 eine Erklärung herausgegeben.

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Ahlen-Keeper Sascha Kirschstein wurde mit Feuerzeugen beworfen
Sowohl das wiederholte Werfen von Feuerzeugen in den Ahlener Strafraum als auch die „Fan-Attacke“ gegen Schiedsrichter Markus Wingenbach können nicht toleriert werden.
Eines dieser Feuerzeuge traf den Ahlener Torhüter Sascha Kirschstein am Kopf. Und unmittelbar nach Spielende liefen zwei Zuschauer von der Gegengerade kommend Richtung Schiedsrichtergespann, das sich Höhe des Mittelkreises aufhielt. Einer der beiden stieß Schiedsrichter Markus Wingenbach mit den Händen gegen den Oberkörper. Beide Zuschauer wurden daraufhin von Offiziellen und dem Ordnungsdienst überwältigt und von der Polizei in Gewahrsam genommen.
„Gegenseitige Provokationen von Spielern und Fans können wir allerdings ebenso wenig mit hundertprozentiger Sicherheit verhindern wie Frust- Eruptionen in den Fanlagern“, ergänzt Stoffers. Deswegen werde der TSV 1860 München die passive Sicherheit der am Spiel beteiligten Personen, insbesondere der Schiedsrichter, weiter verbessern. So werde der Ordnungsdienst künftig das Schiedsrichtergespann mit Halbzeitpfiff und nach Spielende in die Kabine eskortieren.
Der TSV 1860 wird gegen beide Zuschauer, die anhand ihrer Kleidung eindeutig als Anhänger der Münchner Löwen zu identifizieren waren, ein dreijähriges Stadionverbot aussprechen. Darüber hinaus werden wir die beiden Fans für den uns entstehenden Schaden in Regress nehmen.



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