München - Das war immens wichtig! Mit einem Sieg gegen den VfL Osnabrück beim Heim-Auftakt hat der TSV 1860 einen Fehlstart abgewendet. Trainer Reiner Maurer zeigte sich zufrieden, sein Gegenüber schimpfte heftig.

© dpa
Djordje Rakic (Mitte) schnürte einen Doppelpack
Sicherheit verlieh die Führung den Löwen nicht. Prompt kassierten sie den Ausgleich in der 28. Minute. Hansen traf nach Doppelpass mit Kotuljac. Maurer: „Wir hatten das Spiel nach dem 1:0 zu sehr verwalten wollen.“ Aber noch vor der Pause die erneute Führung. Rakic traf per Elfer, nachdem Bierofka von Andersen gelegt worden war (35.). „Wir haben wieder gut reagiert auf den Ausgleich“, lobte Maurer.
Er musste allerdings bis zur 79. Minute warten, bis alles unter Dach und Fach war. Das 3:1 – es war das schönste Tor des Tages. Leitner setzte zu einem Solo an, Pass auf Rakic, der weiter auf Ludwig und der gerade Eingewechselte traf per Flachschuss ins lange Eck.
Jubel bei den Löwen, Empörung bei den Osnabrückern. Nämlich darüber, dass die Sechziger weitergespielt hatten, obwohl ein VfL-Spieler blutend auf dem Spielfeld lag. „Da wurde das Fairplay mit Füßen getreten“, schimpfte Trainer Karsten Baumann. Zwischen beiden Bänken gab‘s nach dem Treffer ein heftiges Wortgefecht, wobei sich beim TSV 1860 niemand einen Vorwurf machen lassen wollte. Maurer: „Moritz Leitner hat den Verletzten nicht gesehen, außerdem lag der Osnabrücker in der anderen Hälfte, hatte also mit der Szene zum Tor nichts zu tun.“
Und dann war‘s ihm auch wurscht. Maurer: „Wichtig war, dass wir gewonnen haben und ich zufrieden war.“
cm



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