München - Der TSV 1860 München fordert ein hartes Durchgreifen gegen Manipulationen von Fußballspielen.
“Wir regen dringend an, dass der Kampf gegen Spielmanipulationen mit aller Härte und Konsequenz, aber auch mit größtmöglicher Diskretion geführt wird“, sagte “Löwen“-Geschäftsführer Manfred Stoffers am Montag in einer Pressemitteilung des Zweitligaclubs. Erleichtert stellte Stoffers fest, “dass unser Sieg gegen Rot-Weiß Oberhausen auch nach den Feststellung von DFB und DFL über jeden Zweifel erhaben ist.“ Trotzdem bleibe ein “übler Beigeschmack“, der das Vertrauen von Fans und insbesondere von Sponsorpartnern erschüttern könne.
Das von den “Löwen“ mit 1:0 gewonnene Zweitligaspiel am Sonntag in Oberhausen war wegen auffälliger Wetteinsätze unter Manipulationsverdacht geraten. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hatte einen Tag ach dem ungewöhnlichen Manipulations-Alarm Entwarnung gegeben.
Sämtliche leichtfertigen Spekulationen über mögliche Verstrickungen haben sich damit als haltlos erwiesen“, stellte Stoffers fest. Zudem sei bei den auffälligen Wetten auf die Niederlage von Oberhausen gesetzt worden. Damit seien Manipulationsversuche bei den Spielern von 1860 München schon von vornherein ausgeschlossen gewesen.
dpa



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