Wie geht‘s weiter mit Premiere? Letztes Jahr fuhr der Münchner Bezahlsender einen Verlust von 269,4 Millionen Euro ein.

© dpa
Himmlische Zeiten? Der Markenname "Premiere" dürfte bald der Vergangenheit angehören udn durch Sky ersetzt werden.
Doch nun soll ein kompletter Neustart im Sommer die Wende zum Besseren bringen.
Als deutlichstes Zeichen für die anstehende Generalüberholung fällt wohl der Vorhang für den Namen „Premiere“. Unternehmenssprecher Torsten Fricke bestätigte gestern der tz, dass entsprechende Marktforschungen laufen. Mögliche neue Namen wollte er noch nicht nennen.
Laut Premiere-Chef Mark Williams will Murdoch umfangreich „in Kundenzufriedenheit investieren“, um die Deutschen doch noch zum Bezahlfernsehen zu bekehren. Geplant für 2009 sind unter anderem neu zugeschnittene Angebotskombinationen aus Sport und Unterhaltung, neue Decoder, die Premiere einfacher bedienbar machen, ein deutlich größeres Angebot im hoch auflösenden HD-Bildformat und eine bessere Kundenbetreuung in den viel kritisierten Call Centern von Premiere.
Das meist gut informierte Sport-Blog allesaussersport.de will sogar erfahren haben, dass die Angebotspakete so massiv umstrukturiert werden, dass bisherigen Kunden unter Umständen ein Sonderkündigungsrecht gewährt werden muss. Murdoch räumt groß auf – um Premiere von der Pay-TV-Hölle doch noch in den Himmel zu führen.
Jörg Heinrich
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