Potsdam - Nach dem erfolgreichen Klassenerhalt kann der 1. FC Nürnberg für die Bundesliga planen. Dabei ist ein Torschützenkönig ins Visier geraten. Doch auch Schalke 04 soll mitmischen.

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Daniel Frahn trifft wie am Fließband
Daniel Frahn ist der Held einer ganzen Region. Mit 27 Treffern in 31 Spielen ballerte er den SV Babelsberg aus der Regionalliga Nord in die 3. Liga. So weit oben spielte der Ost-Club seit sieben Jahren nicht mehr. Sein Trainer Dietmar Demuth nennt Frahn eine "Lebensversicherung", bei den Fans ist er ohnehin der große Liebling.
Eine derartige Trefferquote - und sei sie in der 4. Liga - bleibt natürlich auch in höheren Klassen nicht unbemerkt. So haben sich in den letzten Monaten etliche Scouts im Potsdamer Karl-Liebknecht-Stadion eingefunden, um Frahn unter die Lupe zu nehmen.
Einer der Vereine, die Frahn am intensivsten beobachten ließ, war nach tz-online-Informationen der 1. FC Nürnberg. Kein Wunder: Mit Spielern aus unterklassigen Ligen hat der "Club" positive Erfahrungen gemacht.
Babelsberg-Geschäftsführer Ralf Hechel will das Nürnberger Interesse auf tz-online-Anfrage weder bestätigen noch dementieren. Er sagt nur: "Wir wissen, dass er von einer von einer Vielzahl von Erst- und Zweitligisten beobachtet wurde."
Es bestehe ohnehin kein Interesse, Frahn abzugeben. "Oder würden Sie Ihre Lebensversicherung gehen lassen?", so Geschäftsführer Hechel. Der Stürmer habe zwar noch ein Jahr Vertrag, "aber wir lassen ihn nicht umsonst ziehen. Der Trainer hat gesagt, er ist eigentlich unverkäuflich. Wir setzen auf den Babelsberger Wohlfühlfaktor" Eine Schmerzgrenze wollte Hechel nicht nennen - sie soll aber nicht unter 500.000 Euro liegen. Der Geschäftsführer: "Bislang hat es nur ein konkretes Angebot gegeben. Das haben wir nach zehn Minuten abgelehnt."
Wenn sie den Viertliga-Torschützenkönig haben wollen, sind nun die finanzstarken Vereine gefragt. Neben dem zahlungskräftigen RB Leipzig hat sich nach tz-online-Informationen auch FC Schalke 04 intensiv mit Frahn beschäftigt. Magath hat ihn auf dem Zettel. Der Trainermanager hat bei Schalke in seiner ersten Saison etwa bei Christoph Moritz und Lukas Schmitz bewiesen, dass er auch Talente aus unterklassigen Ligen fördern kann. Und schon kleinere Namen groß rausgebracht als Frahn.
al.
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