Der Ex-Löwe Patrick Milchraum stichelt gegen den TSV 1860 München. „Die Arena passt nicht zu 1860, sie ist viel zu groß."

© dpa
Neun Spiele, drei Tore, zwei Vorlagen: Aachens Patrick Milchraum.
An Eigenmotivation fehlt es Patrick Milchraum (24) derzeit nicht. Mit Alemannia Aachen hat sich der Ex-Löwe auf Tabellenplatz vier hochgearbeitet, drei Tore und zwei Vorlagen in den jüngsten fünf Spielen sind „auch nicht die schlechteste Bilanz“, sagt er schmunzelnd.
Vor dem Spiel gegen seinen ehemaligen Klub am Freitag um 18 Uhr auf dem Tivoli macht sich Milchraum nun nicht nur selbst heiß („Wir wollen den Dreier unbedingt!“) – sondern auch die Fans des Gegners. Mit einem Stich in die empfindlichste Stelle der blauen Seele, Stichwort: Allianz Arena.
Worte voller Pathos. Worte, wie sie der Fan gerne hört. Da heißt es stark bleiben für den Löwen-Anhang, der sich in Fröttmaning auch in der vierten Saison nicht heimisch fühlt.
Etwas Linderung könnte ein Erfolg am Freitag schaffen. „Wir fahren nach Aachen, um dort was zu holen“, sagt 1860-Coach Marco Kurz. Alemannia-Trainer Jürgen Seeberger hat Respekt vor der viertbesten Auswärtsmannschaft (zehn Punkte in sieben Spielen). „Dieses Negativerlebnis beim 3:3 gegen Wehen wird sie noch gieriger machen.“
Gieriger als Patrick Milchraum? „Unser Ziel ist der Aufstieg. wir wollen hoch in die Bundesliga“, sagt der Linksaußen. Doch dabei dürfe man „auch 1860 nicht abschreiben. Vielleicht greifen sie ja dieses Mal in der Rückrunde an.“ Der Mann kennt sich aus…
Ludwig Krammer
Quelle: tz



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