409.10.09|TSV 1860|78 Kommentare
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München - Nach acht Jahren treten Karl-

© dpa
Werner Lorant (l.) und Karl-
Am Montag werden sich Ex-
Und Wildmoser wird sicherlich erzählen, was er jetzt der tz verraten hat: „Der Werner hat mich dieser Tage mal angerufen und gefragt, was ich davon halten würde, wenn wir wieder zusammen bei 1860 was machen würden.“ Für Wildmoser kein Thema mehr: „Ich habe ihm geantwortet, dass ich nicht mehr mag. Wenn ich wieder antreten würde, dann käme doch sofort die Grünwalder-
Lorant bedauert Wildmosers Desinteresse. „Wenn der Mann noch Lust, Begeisterung und Elan hätte, das wär’s“, sagt der frühere Löwen-
„Klar war ich am Anfang richtig sauer auf den Präsidenten“, sagt Lorant, „aber das hat sich dann bald gelegt. Wir beide hatten doch bei 1860 eine wunderbare Zeit. Und als wir uns ein paar Jahre später wieder mal getroffen haben, hat Wildmoser meine Entlassung sogar bedauert. Es war ja auch etwas ganz Großes, was wir bei den Löwen geschaffen haben. Mehr kann man doch eigentlich nicht zustandebringen, oder?“
Da will ihm Wildmoser natürlich nicht widersprechen, aber er fügt auch sofort hinzu: „Nervig war’s schon mit dem Werner. Er war ein sehr anstrengender Mensch, der mir schon auch ein paar Saubere reingewürgt hat. Und ich war der Depp, der immer nachgegeben hat. Aber ich habe natürlich nie bereut, dass ich ihn zu 1860 geholt habe.“
Einig sind sich die beiden auch darüber, dass nur noch ratloses Kopfschütteln angesagt ist, wenn sie zur jetzigen Situation des TSV 1860 Stellung beziehen sollen. Lorant will sich aber nicht mehr, so wie in der Vergangenheit öfters, negativ äußern („Das bringt keinem was“). Nur so viel sagt er: „Das Entscheidende ist der Charakter der Spieler. In dieser Liga brauchst du Siegertypen, Leute, die für dich durchs Feuer gehen. Sonst hast du keine Chance.“
Und Wildmoser, der die Auftritte der Löwen nach wie vor regelmäßig live am Fernsehen verfolgt, urteilt über seinen ehemaligen Verein: „Es ist nur noch erschreckend. Der Miki Stevic tut mir richtig leid.“
Dass am Montag sicherlich auch das Thema „Allianz Arena“ zur Sprache kommt – Wildmoser hat nichts dagegen: „Von mir aus gern. Wissen Sie, was mir so richtig gut getan hat? Als im Frühjahr beim Salvatoranstich auf dem Nockherberg der Michael Lerchenberg als Bruder Barnabas dem FC Bayern in Sachen Arena so richtig einen mitgegeben hat. Nämlich, dass die Bayern ohne den TSV 1860 immer noch in der Betonschüssel auf dem Olympiagelände spielen würden. Der Uli Hoeneß saß nicht weit von mir entfernt und hat einen richtig roten Kopf gekriegt, Für mich war das ein seelisches Fußbad. Leider habe ich mich beim Lerchenberg bisher immer noch nicht persönlich bedanken können.“
Claudius Mayer
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13.10.09 meint Oberlöwe (anonym)
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