München - Anhänger des Sechzger-Stadions zitieren noch heute seinen legendären Satz: „Es geht hoid net.“ Mit diesen dürren Worten hat Karl-Heinz Wildmoser Fanträume von einer Rückkehr auf Giesings Höhen stets abgeblockt.

© Sampics
Ex-Löwen-Präsident Karl-Heinz Wildmoser.
Mal hören, wie der ehemalige Präsident die neuerlichen Umzugspläne der Löwen kommentiert.
Herr Wildmoser, die Löwen haben Heimweh nach Giesing. Was sagen Sie dazu?
Wildmoser: Da kann ich nur sagen: Vierte Liga lässt grüßen!
Viele Fans warfen Ihnen Blockade vor, was den Standort Giesing angeht. Wie sehen Sie die Situation heute?
Wildmoser: Nein, es geht net, schon wegen dem Fernsehen nicht.
Sie denken nicht zuerst an die Sicherheits- oder die Parkplatzsituation, sondern ans Fernsehen?
Wildmoser: Mir wurde gesagt: Aus diesem Stadion kann man eine Übertragung nicht gewährleisten. Es gibt keine Plattform für die Kameras, keine Anfahrtsmöglichkeit für die Übertragungswagen, es gibt eigentlich gar nix. Parkplätze für die Zuschauer schon gleich dreimal nicht.
Also ist das Ganze reine Utopie?
Wildmoser: Ich bin auf jeden Fall gespannt, was diese Projektgruppe da zusammenschustert. Aber lassen wir sie ruhig machen. Wie heißt es? Des Menschen Wille ist sein Himmelreich.
Uli Kellner



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