2103.09.10|TSV 1860|59 Kommentare
|
|Schrift
a /
A||
München - Keine Frage, rein finanziell betrachtet waren die (Noch-)Nicht-Verkäufe von Stefan Aigner, Antonio Rukavina und Philipp Tschauner kein erfreuliches Ereignis für den TSV 1860 München.

© dpa
Die Roten Teufel vom Betzenberg sollen den Löwen als Vorbild dienen.
„Nun ist die Situation weiterhin extrem eng und angespannt“, sagt Geschäftsführer Dr. Robert Niemann. „Wir brauchen frisches Kapital, es geht ums Jetzt.“ Halbwegs erleichtert kann in diesen Tagen eigentlich nur einer sein: Trainer Reiner Maurer. Die Ungewissheit über den Kader ist vorübergehend verflogen; „Wir haben eine gute Mannschaft“, sagt der Coach. „Eine Mannschaft, mit der wir in einem guten Tabellenbereich mitspielen müssen!“
Theoretisch (laut der Zahlen des Branchendienstes transfermarkt.de) haben die Löwen hinter Hertha BSC und Bochum den drittwertvollsten Kader der Zweiten Liga. Doch vernünftigerweise spricht an der Grünwalder Straße 114a weiterhin niemand vom Aufstieg. „Wir sind auch jetzt, wo Stefan (Aigner) und Toni (Rukavina) geblieben sind, kein Favorit“, sagt Daniel Bierofka. „Unser Vorbild sollte Kaiserslautern sein. Was die in der letzten Saison für eine mannschaftliche Geschlossenheit hatten, daran müssen wir uns orientieren.“
Die Löwen als blaue Teufel? Kein Fan hätte was dagegen. Auch wenn es derzeit unwahrscheinlich erscheint, dass sich 1860 in dieser Saison – wie Lautern im Vorjahr – über die Abwehrstärke definieren wird. Konkurrenzdruck heißt das Zauberwort der Sechziger. „Bei Reiner Maurer zählen keine Namen, sondern einzig und allein die Leistung“, sagt Bierofka. „Keiner kann sich sicher sein. Auch mir ist nichts geschenkt worden. Im DFB-Pokal in Verl bin ich noch draußen auf der Bank gesessen.“ Jetzt ist „Biero“ drin im Team und bringt Leistung – genau wie Benny Lauth. Für den Stürmer ist es ein „Merkmal guter Mannschaften, dass die Spieler in der zweiten Reihe positiven Druck erzeugen und das Team als Ganzes nach vorne bringen“. Wer ausschert, wird bestraft – siehe Savio Nsereko.
„Ich hoffe, er kapiert es jetzt“, sagt Lauth über den charakterlich nicht ganz einfachen Rückkehrer. „Über Savios fußballerische Qualitäten brauchen wir uns nicht zu unterhalten.“ Die Qualität der Löwen wird man heute ab 19.15 Uhr zu sehen bekommen. Im Testmatch beim FC Zürich fehlen Reiner Maurer nun allerdings neben seinen Länderspiel-Fahrern auch noch die angeschlagenen Buck, Aygün und Kaiser. Leonard Stolz aus der U 23, Kai Bülow, Christopher Schindler und Peru-Zugang Juan Barros werden die Viererkette bilden. Das wird spannend.
zurück zur Übersicht: TSV 1860

Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.

Infos, aktuelle Nachrichten sowie Unterhaltsames zum TSV 1860 München. Lesen Sie hier die aktuellsten Geschichten von den Löwen und klicken Sie sich durch die Fotostrecken.