München - Dieter Schneider und Hamada Iraki haben sich aufeinander zubewegt. Nun soll ein Vier-Augen-Gespräch zwischen dem 1860-Präsidenten und Investor Hasan Ismaik folgen.

© sampics
Dieter Schneider und Hasan Ismaik stoßen im Juli 2011 mit Apfelschorle und Wasser an - bald wollen die beiden sich wieder an einen Tisch setzen
Erst konnte er nicht früh genug kommen, und nun, wo er da ist, wird gezetert und gezittert. Ja, Väterchen Frost hat’s in sich.
Wenigstens herrscht bei den Löwen jetzt Tauwetter. Väterchen Schneider und Väterchen Iraki haben sich bei der jüngsten Business-Veranstaltung in Fröttmaning aufeinander zubewegt, fehlt nur noch Väterchen Ismaik zum großen Frieden. Oder war das Ganze nur Show?
„Nein“, sagt Geschäftsführer Robert Schäfer. „Das war keine Show. Das war eine Veranstaltung, bei der es Infos für unsere wichtigsten Partner und potenzielle Neukunden aus erster Hand gab. Die Resonanz war sehr gut.“
Spätestens am übernächsten Wochenende soll es soweit sein. Ein Vier-Augen-Termin mit einem externen Dolmetscher ist geplant. Dann wird sich herausstellen, wie verhärtet die Fronten wirklich sind. Bis dahin wird gelobt. Und zwar ausdrücklich. „Zuletzt hat es ja den Vorwurf gegeben, wir hätten den Investor als geldgierigen Geschäftsmann hingestellt“, sagt Schneider. „Aber ich muss klar sagen: Ohne die Investitionen des Herrn Ismaik gäbe es 1860 in dieser Form nicht mehr. Wir sind froh über dieses Investment, das uns vor der Involvenz gerettet hat.“
Auch für Iraki gibt’s warme Worte von Schneider: Die Rede des Investoren-Beraters beim Business-Termin sei „eine sehr gelungene Mischung aus realistischer Bestandsanalyse, Selbstironie und witzigen Bemerkungen“ gewesen. „Das hat mir imponiert.“ Unter anderem hatte Iraki gesagt: „So ist das nun mal bei den Orientalen: Heute sind sie richtig sauer auf einen und morgen umarmen sie ihn wieder.“
Na dann: Nur nicht zu fest zudrücken, liebe Löwen!
lk



Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.