125.11.09|TSV 1860|20 Kommentare
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München - Erst die Bierofka-OP, dann der Kreuzbandriss von Florin Lovin, zuletzt die Knieverletzung von Kenny Cooper. Und vor dem Düsseldorf-Spiel ist schon wieder was passiert bei den Löwen…

© Getty
Ewald Lienen muss seine Stammelf wieder umbauen
Mit leidvollem Timbre verkündete Trainer Ewald Lienen am Mittwochmittag nach dem Training: „Stand jetzt werden gegen Düsseldorf vier Leute nicht dabei sein können, die in Bielefeld noch gespielt haben. Das ist schon ein bisschen komisch.“
1860 am Sonntag gegen die Fortuna ohne vier? Stefan Aigner muss bekanntlich gelb-rot-gesperrt passen, Zugang Alexander Ludwig schmerzen weiterhin die Adduktoren. „Und erschwerend kommt hinzu“, so Lienen, „dass unsere Innenverteidigung Grippe bekommen hat. Das ist auf jeden Fall suboptimal.“
Radhouene Felhi hatte schon am Montag über Unwohlsein geklagt und fehlte am Mittwoch, auch Mate Ghvinianidze meldete sich Dienstagfrüh malad ab. „Eine kleine Hoffnung habe ich noch, dass die Leute bis zum Spiel wieder fit sind“, sagte Lienen am Mittwochmittag. Am Nachmittag hatte sich das Bild dann schon wieder etwas aufgehellt. Teamarzt Dr. Willi Widenmayer konnte eine Virusinfektion beim tunesisch-georgischen Abwehrpärchen ausschließen. Zur tz sagte der Internist: „Die beiden haben einen grippalen Infekt, also eine starke Erkältung, und fühlen sich schlapp. Wir schauen, dass wir das hinbekommen. Ich bin da optimistisch.“
Ein Einsatz des Verteidiger-Duos wäre nicht ganz unwichtig für die Löwen, hatte die Defensive in Bielefeld doch konzentriert wie selten gearbeitet und kaum Torchancen zugelassen. „Rein sportlich“, sagt Lienen, „gäbe es keinen Grund, die Startaufstellung zu ändern.“
Bange Tage für den Coach. Gegen die starke Fortuna, mit 23 Punkten Tabellenvierter, müssen die Löwen vor heimischem Publikum unbedingt nachlegen, um den Abstand zu den Abstiegsplätzen zu wahren. „Wenn ich sehe, wie Koblenz und der FSV Frankfurt letztes Wochenende gespielt haben, dann hat uns der Sieg in Bielefeld nicht sonderlich viel gebracht“, sagt Antonio Rukavina.
Mit beitragen zum angestrebten Sieg gegen den Aufsteiger will auch Alexander Ludwig. Zuletzt konnte der zum Teilzeit-Abräumer umfunktionierte Offensivmann wegen anhaltender Adduktorenschmerzen nur leichte Laufeinheiten absolvieren. „Am Donnerstag will ich wieder voll einsteigen“, sagt Lude und zwinkert: „Damit ich am Sonntag gegen Düsseldorf wieder staubsaugen kann…“
Ludwig Krammer
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