DFB: Oliver Bierhoff entschuldigt sich bei Präsident Theo Zwanziger

Machtkampf beim DFB: Bierhoff gibt klein bei

009.02.10|Fußball|9 Kommentare
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Frankfurt - Der Machtkampf beim DFB ist beendet. Auf einer Pressekonferenz entschuldigte sich Teammanager Oliver Bierhoff nachdrücklich bei Präsident Dr. Theo Zwanziger.

"Wir bedauern es sehr, dass es zu diesen Missverständnissen gekommen ist. Es ist mir deutlich geworden, dass die Art und Weise der Präsentation von meiner Seite die Falsche war und zu Irritation, Verärgerung und vielleicht auch Verletzung von Gefühlen bei unserem Präsidenten geführt hat. Vor allem wenn man bedenkt, welches Vertrauensverhältnis in den vergangenen sechs Jahren herrschte. Ich habe gesagt, dass es mir leid tut und ich seine Gefühle verletzt habe. Die Intention war aber eine gute", sagte Bierhoff.

Die Bundestrainer - von 1926 bis heute

Die Gespräche über eine mögliche Vertragsverlängerung des Bundestrainers sollen indes erst nach der Weltmeisterschaft fortgesetzt werden. Vorher würde es nach den jüngsten Vorkommnissen “keinen Sinn“ machen, erklärte DFB-Präsident Theo Zwanziger. Löw ergänzte: “Nach der WM wird man dann sehen.“

Was die Bundestrainer seit 1964 verdient haben

Am Vormittag waren die Beteiligten zu Gesprächen zusammengekommen. Eine Unterredung mit Zwanziger kommentierte Bierhoff: “Man konnte nicht mehr von Eiszeit reden.“ Alle Protagonisten des tagelangen Hickhacks räumten ein, Fehler gemacht zu haben. “Wir haben Stress untereinander gehabt“, gab Niersbach zu.

Zwanziger sprach Jogi Löw quasi eine Jobgarantie zu und sagte, die WM sei nur mit einem Mann wie Jogi Löw auf der Trainerbank zu bestreiten. Alle anderen, wie auch Oliver Bierhoff, seien austauschbar.

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dpa

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