026.05.09|1. FCN|1 Kommentar
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Nürnberg - Unauffällig, unscheinbar, aber ungeheuer treffsicher: Im Duell um den letzten freien Platz in der Fußball-

© dpa
Nürnbergs Tor-
“Er hat den perfekten Abschluss. Er hat mit beiden Füßen eine unglaubliche Schussgenauigkeit“, schwärmt “Club“-
Ans Oberhaus hat Mintal beste Erinnerungen, immerhin war er dort 2004/05 Torschützenkönig mit 24 Treffern - als Mittelfeldspieler.
“Cottbus ist ein schwerer Gegner. Das ist eine Mannschaft, die kämpft ohne Ende“, erinnert der Routinier, der seit fast sechs Jahren im Trikot des neunmaligen deutschen Meisters aufläuft, seine Kollegen an die Stärken des Gegners. “Aber alles ist möglich.“
Dass er am Sonntag wieder einmal Torschützenkönig wurde, quittierte er nach seinem 16. Saisontor mit einem Jubellauf quer über das Spielfeld - und blieb danach wie immer ganz bescheiden: “Das ist natürlich schön, zum fünften Mal in meiner Karriere die nächste Kanone in meiner Vitrine. Wichtiger ist aber die Mannschaftsleistung.“
Wie kein anderer verkörpert Mintal das Auf und Ab des fränkischen Traditionsclubs in den vergangenen Jahren. Gleich in seiner ersten Saison beim “Club“ holte der Slowake die Torjägerkrone im Unterhaus - und trug wesentlich zum Aufstieg bei. Nach schweren Verletzungen kam Mintal auch beim größten Triumph der Franken seit fast 40 Jahren eine besondere Rolle zu: Beim DFB-
Nur Minuten nach seinem Tor in Berlin musste er wieder einmal die Schattenseiten des Fußballs erleben. Nach einem rüden Foul von VfB-
Auf dem Platz trumpft Mintal gerne auf, große Worte sind seine Sache dagegen nicht: “Mit Journalisten zu reden, das ist nichts für mich. Ich bin froh, wenn ich meine Ruhe habe“, gestand der Slowake vor kurzem. “Wenn ich schlecht oder gut spiele, dann weiß ich das selbst.“
Dass sein sensibler Torjäger viel Zuspruch benötigt, weiß sein Coach. “Er bekommt die volle Rückendeckung - und zahlt es immer wieder zurück“, freut sich Oenning über die leibhaftige Lebensversicherung der Franken.
“Solange ich noch gesund bin, möchte ich noch Fußball spielen“, sagt Mintal und denkt derzeit nicht an ein Ende seiner Karriere. Nach seiner aktiven Zeit will er seinem Sport aber treubleiben - und am liebsten beim fränkischen Traditionsclub. “Fußball ist mein ganzes Leben. Und ich kann mir vorstellen, beim 1. FC Nürnberg zu bleiben. Für mich ist jeder Tag schön in diesem Verein.“
Von Michael Fox, dpa
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