FCI: Es brodelt

Ältestenrat tagt / Keidel diszipliniert / Fink greift durch

FCI: Es brodelt

020.02.09|Ingolstadt|
Artikel drucken|Artikel empfehlen|Schrift  a /  A||

Ingolstadt - "Die Mannschaft hat verstanden, was zu tun ist", stellt Heiko Gerber vor der Partie gegen Alemannia Aachen (Freitag, 18 Uhr, Tuja-Stadion) klar.

Heißsporn: Ralf Keidel schlug im Training über die Stränge und wurde von Trainer Fink diszipliniert

© Fishing4

Heißsporn: Ralf Keidel schlug im Training über die Stränge und wurde von Trainer Fink diszipliniert

„Ich bin davon überzeugt, dass wir gewinnen.“ Der 199-malige Bundesligaspieler spricht stellvertretend für die Mannschaft des FC Ingolstadt. Nach einem verschlafenen Rückrundenstart mit nur einem Punkt aus drei Spielen mussten intern Taten und Worte folgen. „Stefan (Leitl, 31 Jahre, Anm. d. Red.), Loki (Vratislav Lokvenc, 35) und ich (36) haben besprochen, dass wir mehr Verantwortung übernehmen müssen“, erklärt der zweimalige Nationalspieler. Die Jungen mussten sich in dieser Woche vom Ältestenrat einiges anhören. Unter anderen wurde Publikumsliebling Andreas Buchner zur Seite genommen. „Er ist noch nicht der Gleiche wie im Aufstiegsjahr. Ihm ist in dieser Saison noch nicht viel gelungen“, kritisiert Gerber: „Er ist fit, will aber zu viel, und gibt uns noch nicht das, was wir von ihm brauchen.“

Dribbelkönig Valdet Rama bekam folgende Anweisung: „Wenn er viermal gefoult wird, muss er auch mal fallen. Nicht immer versuchen, am Ball zu bleiben. Das gehört einfach dazu.“ Gerbers generelle Ansage lautet: keine individuellen Fehler, Konzentration! Und das gelte für alle, nicht nur für Rama und Buchner, der gegen Aachen den gelbgesperrten Jaime Braganca ersetzen wird. Ansonsten will Trainer Thorsten Fink neben Lokvenc einen weiteren Stürmer aufbieten – entweder Steffen Wohlfarth oder Ersin Demir. In der Abwehr hält er an Matthias Schwarz fest. Der 21-Jährige hatte gegen den 1. FC Kaiserslautern nicht immer souverän gewirkt. Jetzt bekommt er es mit Aachens Shootingstar Lewis Holtby zu tun. Während Schwarz am vergangenen Wochenende patzte, schoss Holtby den 1. FC Nürnberg fast im Alleingang ab. 1:0, 2:0 und die Vorlage zum 3:1!

Trotzdem: Schwarz’ erfahrener Konkurrent Ralf Keidel (Fink: „Er hat gegen Fürth nicht gut gespielt“) muss sich mit der Bank begnügen – und darf damit noch zufrieden sein! Wie jetzt bekannt wurde, musste Keidel am vergangenen Spieltag zu Hause bleiben. „Er wurde nicht suspendiert, sondern diszipliniert“, erklärt Fink. Keidel hatte im Training gegen Braganca nachgetreten. Daraufhin schickte Fink den Außenverteidiger zum Duschen. Zusätzlich belegte er ihn mit einer Geldstrafe, deren Höhe von der Mannschaft noch festgelegt werden muss.

„Es war Frust dabei, weil ich nicht gespielt habe“, erklärt Keidel ganz ehrlich: „Aber die Entscheidung geht in Ordnung. Der Trainer musste etwas machen.“

Tobias Kimmel

Würzburger Sportstudent(innen) lassen die Hüllen fallen

Quelle: tz

zurück zur Übersicht: Ingolstadt

Schliessen

Artikel empfehlen

Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!

Fehleranzeige ausblenden

Es sind Fehler aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.

Fehleranzeige ausblenden

Schwere Fehler sind aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.

  • Fehlertext

Achtung!

  • Fehlertext

Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.

Lesen Sie auch:

Kommentare

FC Ingolstadt 04 Elfmeterschießen
Tippkaiser

AktuellesSportVideoLebenServiceAnzeigenAboÜber unsMedia

Artikel lizenziert durch © tz-online
Weitere Lizenzierungen exklusiv über http://www.tz-online.de