Ribéry-Ärger, Ergebnis-Frust und der Schiri-Skandal – Hoeneß:"Wir können nicht zur Tagesordnung übergehen"
407.03.10|FC Bayern|Facebook
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München - Ribéry-Ärger, Ergebnis-Frust und der Schiri-Skandal: Nach den Festwochen regierte am Wochenende beim FC Bayern der Frust.

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Bayern-Präsident Uli Hoeneß
Manchmal ist es eben doch besser, ein Technikmuffel zu sein. „Der Vorteil wäre für Herrn Kempter, wenn er es so machen würde wie ich“, erklärte Uli Hoeneß zum Abschied aus Köln, „einfach keine E-Mails verschicken“. Ein kleiner Lacher zum Ende eines Tages mit vielen Ärgernissen. Da hatte der Rekordmeister nach dem 1:0 gegen Hamburg nach 652 Tagen endlich wieder die Tabellenführung in der Bundesliga erobert, schon patzten sie: Nur 1:1 in Köln, weil Lukas Podolski ausgerechnet gegen seinen Ex-Klub das erste starke Spiel seit gefühlten Jahren ablieferte.
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Die Spitzenposition hielt am Sonntag nur deswegen, weil Leverkusen beim 2:3 in Nürnberg patzte. Die Bayern hatten dem Heynckes-Team eine Steilvorlage geliefert - und das, obwohl Karl-Heinz Rummenigge vor dem Duell am Rhein noch in der tz prophezeit hatte: „Wir werden diese Tabellenführung nicht mehr so leicht hergeben!“ Nun mischt auch wieder Felix Magath im Meisterkampf mit, dem Jogi Löw sogar die Schale zutraut. „Mit Magath („Schalke kann eingreifen“) und seinen Schalkern ist zu rechnen. Es bleibt ein Dreikampf bis zum Schluss“, meinte auch Christian Nerlinger nach Schlusspfiff gegenüber der tz. „Der Meisterschaftskampf bleibt spannend. Das freut alle – außer uns.“ Nach den Festwochen regierte am Samstag der Frust – aus mehreren Gründen:
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Der Schiri-Ärger: Die Anti-Bayern-Mail von Michael Kempter sorgt für Wirbel, die Bayern-Bosse sind vor den Kopf gestoßen. Trotzdem halten sich die Verantwortlichen mit Attacken noch zurück. „Wir können nicht zur Tagesordnung übergehen. Diese Sache muss der DFB regeln, in unser aller Sinne“, erklärte Uli Hoeneß. Aber ist es überhaupt rechtens, anhand einer privaten Mail gegen den Schiri vorzugehen? Hoeneß: „Wenn sie mal bekannt ist, kann man nicht so tun, als ob sie nicht existiert und zur Tagesordnung übergehen.“
Ex-Weltschiedsrichter Markus Merk zur BamS: „Das alles tut bitter weh. Kempter muss unter Realitätsverlust gelitten haben, wenn er vorher nicht gewusst hat, was auf ihn zurollt. Er hat alles unterschätzt. Ein Makel wird bleiben.“
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