München - Der FC Bayern steht vor der Verpflichtung von Danijel Pranjic. Er soll die Probleme in der Außenverteidigung lösen.

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Der neue Mann für die Außenverteidigung: Danijel Pranjic
Bayern holt Daniel Pranjic für zehn Millionen Euro!
Auch wenn der Vertrag noch nicht unterschrieben ist – der Transfer ist so gut wie sicher. „Wir sind uns mit dem Spieler einig. Aber die Verhandlungen mit dem Verein sind noch nicht abgeschlossen“, sagte Manager Uli Hoeneß. Für Pranjic selbst ist der Transfer ein Sechser im Lotto. „Was soll ich anderes sagen, als dass ich überglücklich bin? Ich werde mein Bestes geben, um das Vertrauen von Van Gaal zurückzuzahlen. Und ich freue mich schon sehr darauf, mit Ivica Olic zusammenzuspielen“, sagte Pranjic (27), der einen Dreijahres-Vertrag erhält.
18 Mal spielte er für Kroatien, gilt als Wunschspieler von van Gaal und ist sowohl offensiv als auch defensiv einsetzbar – besonders nach dem Weggang von Zé Roberto ein wichtiges Kriterium. Aber: eigentlich hatten sich die Bayern nach einem Rechtsverteidiger umgesehen, dann hätte Philipp Lahm weiter auf links spielen können. Nun wechselt er nach rechts. Er selbst bevorzugt diese Seite, der Manager sieht ihn lieber auf links. „Weil er von dort besser nach innen ziehen kann“, begründet Uli Hoeneß.
Pranjic ist der sechste Neuzugang – und es soll sich noch einiges tun. „Ich gehe davon aus, dass der eine oder andere noch zu uns kommt. Aber wir werden auch noch den einen oder anderen Abgang haben“, sagte Karl-Heinz Rummenigge gestern. Besonders im Blickpunkt: Manuel Neuer. Schalke-Trainer Felix Magath erteilte dem Transfer zwar mehrere Absagen — aufgegeben hat Rummenigge aber noch lange nicht. „Warten wir die nächsten Wochen ab“, so Rummenigge. „Es geht um sehr viel Geld, da muss man auch ein bisschen Ruhe und Geduld haben.“ Zumal der Trainer klare Vorstellungen von seinem Kader hat. „Er ist ein Mann, der genau weiß, was er will und was er nicht will. Er hat eine klare Linie“, beschreibt ihn Rummenigge.
Jetzt ist es an den Bossen ihm diese Vorstellungen zu erfüllen. Und eines wird immer klarer: Mit jedem neuen Transfer wird ein Verkauf von Franck Ribéry wahrscheinlicher. Wie wollen sich die Bayern das sonst leisten? Immerhin haben sie bereits jetzt über 50 Millionen ausgegeben…



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