Seit dem 1. Juli ist Christian Nerlinger Teammanger bei den Bayern. Für Nerlinger (156 Bundesligaspiele für Bayern) ist es der erste Job auf dieser Position.

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Teammanager Nerlinger, Trainer Klinsmann: „Für mich ist das auch alles neu. Aber es ist für mich eine tolle Sache, in seinem Team dabei zu sein“
Das Interview:.
Herr Nerlinger, Sie sollen als Teammanager Manager Uli Hoeneß entlasten…
Nerlinger:Zunächst möchte ich klarstellen: Ich habe eine rein administrative und organisatorische Funktion, mit dem Sportlichen habe ich nichts zu tun. Dafür haben wir nach wie vor den besten Manager der Landes, Uli Hoeneß, der den Klub ja seit 30 Jahren sensationell führt.
Und was machen Sie?
Nerlinger:Bei mir laufen die verschiedenen Abteilungen des Vereins und die externen Partner zusammen. Also Marketing, Medienarbeit, Sponsoring, Fanbetreuung und solche Dinge.
Wie sind sie eigentlich zu dem Job gekommen?
Nerlinger:Kurz nachdem klar war, dass Jürgen Klinsmann der neue Trainer wird, habe ich von ihm völlig überraschend einen Anruf bekommen. Da hat er mich gefragt, ob ich mir das vorstellen könnte. Dann haben wir uns getroffen, er hat mir sein Konzept vorgestellt und ich war sofort begeistert.
Sie waren damals Student und sind es noch immer…
Nerlinger:Stimmt. Ich habe zum Ende meiner aktiven Karriere viel mit Verletzungen zu kämpfen gehabt. Diese Abhängigkeit vom Körper hat mich fertig gemacht. Irgendwann ging es einfach nicht mehr. Dabei wäre ich gerne so lange wie möglich Profi geblieben, das ist einfach der beste Job der Welt. Im Studium habe ich dann gemerkt, wie weit man mit Fleiß kommen kann. Deswegen werde ich das Studium auch abschließen.
Was ist das für ein Studiengang?
Nerlinger:Internationale Betriebswirtschaft, ich muss noch zwei Semester, das bekomme ich schon irgendwie hin. Ich hätte für keinen anderen Klub der Welt das Studium unterbrochen.
…weil sie eine besondere Beziehung zum FC Bayern haben?
Nerlinger:Ja. Ich habe hier mit 14, also vor 21 Jahren mein erstes Probetraining gemacht, da hinten auf dem Kunstrasenplatz. Dann war ich elf Jahre hier und hatte hier meine schönste Zeit.
Und irgendwann werden Sie Uli Hoeneß beerben?
Nerlinger:Das ist überhaupt kein Thema. Ich mache jetzt diesen Job und darauf konzentriere ich mich total. Alles andere wird sich zeigen.
Quelle: tz



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