Köln/München - Ist ein Wechsel keine Frage des Geldes, sondern des Herzens? Ein Kölner Kirchenchor versucht jetzt, Lukas Podolski in dessen Heimat zurückzusingen.

Der rund 80-köpfige Chor beim Einsingen des Lieds. "Wir haben uns kräftig amüsiert, als wir das gemacht haben", so Pfarrer Hans Mörtter.
Die Liste der Interessenten wird immer länger: Manchester City, der Hamburger SV, Borussia Dortmund, der 1. FC Köln, Tottenham Hotspur, Olympique Marseille. Sie alle sollen an Lukas Podolski Interesse haben. Und der Angreifer a.D. hat genug von der Bayern-Bank und will weg aus München.
Reichen Emotionen alleine, um den verlorenen Sohn in seine Heimat zurück zu lotsen? Fußball ist ein Geschäft, und der FC Bayern und der 1. FC Köln liegen bei ihren Verhandlungen finanziell immer noch weit auseinander. Kann man Funktionäre wie Kölns Manager Michael Meier und Bayern-Manager Uli Hoeneß etwa mit einem Lied dazu bewegen, aufeinander zuzugehen? "Das ist die große Frage", ist sich Pfarrer Mörtter bewusst, "und da setze ich dann ein Stück weit auch auf Weihnachten. Geld regiert nicht allein die Welt."
Mörtter bringt die Gefühlslage der Kölner Fußballfans auf den Punkt: "Man soll Podolski die Chance geben, in der Stadt zu spielen, die er liebt." Bekommt er diese dank der Kraft der Musik?
al.
Quelle: tz



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