005.02.09|FC Bayern|7 KommentareFacebook
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Der Brasilianer spricht im tz-

© dpa
Bei der Pressevorstellung der Dinnershow im September (mit Moderatorin Gloria Gray) war Giovane Elber noch voller Optimismus.
Er genießt derzeit die Wärme Brasiliens: Giovane Elber lässt es sich bei angenehmen 23 Grad in seiner Heimat gut gehen. Die tz erreichte ihn – und sprach mit dem Ex-
Herr Elber, wie geht es Ihnen im sonnigen Brasilien?
Giovane Elber:Gut, danke. Ich habe letzte Woche eine Juniorenmeisterschaft verfolgt, um Spieler für Bayern zu suchen.
Haben Sie welche gefunden?
Elber:Die findet man immer! Es gibt hier eine Menge Spieler zwischen 16 und 18 Jahren, die ganz groß werden können. Und der Wolfgang Dremmler (Bayerns Chef-
Das Ende Ihrer Dinner-
Elber:Ich bin traurig. Ich war darauf vorbereitet, das bis Ende Februar mitzumachen. Die Veranstaltung, die ganze Show war super. Aber leider haben wir durch die Finanzkrise Schwierigkeiten bekommen. Und dann hat der Thorsten (Küppers, Geschäftsführer und Produzent, d. Red.) gesehen, dass es besser ist, Insolvenz anzumelden. Das Aus trifft mich sehr hart.
Elber:Ja. Diese Show war nicht zweite oder dritte Liga, diese Show war Champions League. Dieses Ende ist sehr schade. Wir hatten gehofft, dass es bis zum Schluss geht. Im Oktober dachten wir, dass wir von der Bank Geld bekommen würden, um die Show durchzuziehen – dann ist die Finanzkrise gekommen und uns wurde gesagt: Von uns kriegt ihr kein Geld. Mit diesem Geld hatten wir fest gerechnet.
Weg vom „Do Brazil“, hin zu den Bayern. Im Winter wurde Landon Donovan geholt. Kann er es packen?
Elber:Ich glaube schon. In Leverkusen hat ihm Erfahrung gefehlt. Jetzt sieht man, dass er ein guter Spieler ist – und bald bei Bayern Fuß fassen kann.
Kann Donovan Spieler wie Klose oder Toni verdrängen – oder ist das zu viel verlangt?
Elber:Nein, überhaupt nicht. Es hängt von ihm und seiner Leistung ab. Chancen wird er bekommen, sonst hätte ihn Jürgen Klinsmann nicht geholt. Im Fußball können Dinge so schnell passieren. Es kann sein, dass auf einmal Miro Klose auf der Bank sitzt und Donovan spielt.
Poldi hingegen hat es nicht geschafft. Ist er gescheitert?
Elber:Kann man sagen, ja. Ich glaube, Poldi hat viel zu schnell aufgegeben. Klar: Auf der Bank kommt dir ein Monat wie ein Jahr vor. Trotzdem hat er sich zu schnell hängen lassen, denn er ist ein guter Spieler. Jetzt will er sein Glück wieder in Köln finden.
Für Poldi der richtige Weg?
Elber:Es ist sein Zuhause. Aber Köln ist ein ganz anderes paar Schuhe. Ein Spieler wie er braucht Spiele in der Champions League – und nicht Abstiegskampf. Von daher muss man sagen: Es war ein Fehler, zurückzugehen.
Stichwort Champions League: Wie weit geht’s für Bayern dieses Jahr?
Elber:Gegen Sporting kann sich Bayern durchsetzen. Und dann ist mit etwas Glück das Endspiel drin.
Letzte Frage: Es kamen Gerüchte auf, dass Sie Fanbeauftragter bei Bayern werden wollen. Ein neuer Job für Sie?
Elber:Nein, nein. Das macht der Raimond Aumann schon sehr gut. Wenn mich Bayern irgendwann anruft und fragt, das wäre super – aber ich will Aumann nicht den Job wegnehmen! Aber das ist jetzt eh kein Thema.
Quelle: tz
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06.02.09 meint rosi (anonym)
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