München - Die Krawallmacher vom Mittwoch zeigen keine Reue. Jetzt greift der FC Bayern durch und will die Pöbler identifizieren. Dann soll mit aller Härte durchgegriffen werden.

© M.i.S.
Uli Hoeneß und Christian Nerlinger wollen durchgreifen
Doch jetzt geht es den Ultras der Gruppierung Inferno Bavaria an den Kragen. Nicht nur, dass sie sich bei den eigenen Fan-Kollegen für Verstimmung gesorgt haben – die Schickeria hatte mit den Verantwortlichen in Sachen Neuer ein Friedensabkommen getroffen. Jetzt greifen die Bayern durch.
Die Wut ist riesig. Klar, IB 01 hat mit dem Plakat „nur“ die eigene Meinung kundgetan, wurde nicht beleidigend – doch es wurde eindeutig gegen die Absprachen am runden Tisch verstoßen, nämlich Neuer als Teil des FC Bayern zu akzeptieren. „Beim Spiel (...) hat eine kleine Gruppe aus der Ultra-Szene diese Vereinbarung gebrochen“, heißt es im Bayern-Schreiben.
Anhand von Fotos und Videos sollen die Verantwortlichen der Plakat-Aktion nun ausfindig gemacht werden, die Identifizierung wird jedoch nicht leicht. Dann jedoch wollen die Bayern mit aller Härte durchgreifen. Um für Ruhe zu sorgen, um Manuel Neuer zu schützen. Die Spieler können ohnehin nur noch mit dem Kopf schütteln. „Wir haben das natürlich gesehen, aber der Manu ist bei uns vollkommen akzeptiert. Wir interessieren uns nicht für irgendwelche Propaganda“, meint Thomas Müller. „Jeder weiß: Manu ist ein guter Torwart – und auch ein guter Typ. Das wird ihn nicht aus der Bahn werfen. 99 Prozent der Fans hinter ihm stehen.“
Genauso sieht’s Franck Ribéry („Manu ist ein guter Junge und ein guter Torwart. Er braucht alle Fans hinter sich“) – und bis auf ein paar Unverbesserliche alle Bayern-Fans.
ta, jj



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