Sinsheim - Nur sehr mühsam kommt der FC Augsburg im Bundesliga-Abstiegskampf voran. Trainer Jos Luhukay verbreitet dennoch vorsichtigen Optimismus.

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Da geht´s lang: Trainer Jos Luhukay
Durch das 2:2 (1:1) bei 1899 Hoffenheim heimste der schwäbische Neuling im dritten Spiel nach der Winterpause erst seinen zweiten Punkt ein. Keine Bilanz, mit der Jos Luhukays Mannen das große Ziel des Verbleibs im Fußball-Oberhaus realisieren könnten. “Wir müssen unseren langen Weg, den wir vor uns haben, in kleinen Schritten bewältigen. Wir kommen in kleinen Schritten näher an unsere Konkurrenten“, urteilte der Trainer.
Gleichwohl steckt der FCA weiter im Schlamassel fest. “Wir werden sehen, was dieser eine Punkt am Ende der Saison bringt. Besser einer als keiner“, erklärte Verteidiger Sebastian Langkamp, der im Kraichgau hinten nicht immer gut ausgesehen, vorne aber einen Treffer vorbereitet und einen selber erzielt hatte. “Wir haben auswärts zwei Tore geschossen, das sollte eigentlich reichen.“
Mölders' Führungstreffer hielt in einer hektischen Partie allerdings nicht lange. Die Hoffenheimer Peniel Mlapa (38.) und Sejad Salihovic (51./Foulelfmeter) drehten das Resultat. Langkamp gelang in der 72. Minute der verdiente Ausgleich für den Aufsteiger, der den ersten Hoffenheimer Sieg im neuen Jahr verhinderte.
“Ich kann auf der einen Seite traurig sein, dass wir nicht gewonnen haben. Auf der anderen Seite kann ich mich über die Moral nach dem Rückstand freuen“, sagte Luhukay, der dem kurz vor Transferende aus Wolfsburg gekommenen Hoffnungsträger Ja-Cheol Koo eine halbe Stunde Einsatzzeit gewährte. Luhukay war mit dem neuen Hoffnungsträger zufrieden: “Er war sehr viel in Bewegung, immer anspielbar. Mit ihm kann es demnächst in eine positive Richtung gehen.“
Für reichlich Ärger sorgte das Remis auf Hoffenheimer Seite. Nach der mauen Vorstellung seiner Milllionentruppe saß Trainer Holger Stanislawski noch minutenlang regungslos auf der Bank, dann redete er sich bei der Pressekonferenz den Frust von der Seele. Der Ex-Paulianer zeigte erste Zeichen von Resignation und eröffnete die Diskussion um seine Person quasi selbst: “Ich sage ganz ehrlich: Ich trage die Verantwortung, und wenn ich dazu nicht in der Lage bin, die Spieler dahin zu bringen, so zu aktivieren, dass die Mannschaft funktioniert, dann liegt das am Trainer!“
dpa



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