Bochum - Matthias Ostrzolek ist auf dem Sprung zum FC Augsburg. Das Talent des VfL Bochum soll seinen Spind schon geräumt haben. Sein Berater hat gute Erfahrungen mit dem FCA.

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Matthias Ostrzolek ist auf dem Sprung zum FC Augsburg
Seinen Spind beim VfL Bochum soll er schon teilweise geräumt haben, nur der Wechsel ist noch nicht über die Bühne: Matthias Ostrzolek ist auf dem Sprung zum FC Augsburg.
Der Linksverteidiger, der neben einem deutschen auch einen polnischen Pass hat und schon für beide Juniorennationalteams spielte, soll zunächst bis zum Sommer ausgeliehen werden. Zusätzlich soll der FCA eine Kaufoption für den 21-Jährigen erhalten. "Dieses System ist so angedacht", bestätigt Ostrzoleks Berater Tobias Sander gegenüber tz-online.de am frühen Freitagabend einen Bericht der Zeitung Reviersport. Eine halbe Million Euro soll Ostrzolek die Schwaben bei weitergehendem Interesse demnach kosten.
Der Spieleragent befindet sich in Gesprächen mit dem VfL Bochum, der wiederum mit dem interessierten FCA verhandelt. "Das ist kein Geheimnis", sagt Sander. Sein Spieler könne es sich "sehr, sehr gut vorstellen, zum FCA zu wechseln. Mehr gibt es dazu noch nicht zu verkündigen." Offenbar müssen die Bochumer intern letzte Details klären.
Ostrzolek hat 33 Zweitligaspiele in zwei Saisons auf dem Konto, musste aber auch immer wieder in der Regionalliga-Reserve des Ruhrpottklubs aushelfen. Jetzt könnte er gleich den Sprung in die Erste Liga schaffen.
Sander hat bereits Sascha Mölders vom FSV Frankfurt zu den Schwaben gelotst. Auch ein Wechsel seines Schützlings Lukas Schmitz an den Lech war einst angedacht, hat dann aber doch nicht geklappt.
"Wir haben eine hervorragende Beziehung mit Andreas Rettig. Wir verhandeln auf Augenhöhe, das ist sehr fair", sagt Sander. Ob es diesmal klappt? Es deutet alles darauf hin. Sander weiß auf Nachfrage nur nicht, was Ostrzolek in seinem Spind hat oder hatte.
kim



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