München - Der FC Bayern wahrt im Pokalspiel in Stuttgart seine Chance auf das ersehnte Triple. Die Münchner ziehen ohne Bankdrücker Robben ins Halbfinale ein, doch Schweinsteigers Verletzung trübt die Freude.

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Nach dem 2:0 durch Mario Gomez kurz nach Wiederanpfiff war die Partie eigentlich schon entschieden.
Den Pokal gerettet, das erste K.o.-Spiel heimgefahren - der FC Bayern erlöst sich selbst! Mit 2:0 siegte der Rekordmeister am Mittwochabend beim VfB Stuttgart und darf nun Ende März gegen eine der beiden Borussias oder Greuther Fürth aus Liga zwei um das Berlin-Ticket spielen.
Für Schweini kam Alaba, die Bayern kamen nach und nach besser ins Spiel. Das Ulreich, also das Hoheitsgebiet des Stuttgarter Keepers, konnten sie aber kaum erreichen. Dabei hatte Jupp Heynckes vorher genau diese Problematik angesprochen: „Die Mannschaft muss wieder ruhiger werden im letzten Drittel des Platzes. Sie darf vor dem Tor nicht so überhastet spielen.“ Und so waren die besten Chancen zunächst zwei Distanzschüsse von Toni Kroos innerhalb von einer Minute (20.), ehe die erste sehenswerte Kombination über Rafinha und Müller bei Ribéry endete, der die Kugel locker einschob (30.) - das erlösende 1:0 für den FCB. Wie erlösend, zeigte der Urschrei des Franzosen in die Wohnzimmer seiner Fans. „Uuuuuuuaah“ - wir sind wieder da. Oder so ähnlich.
Die Kicker jedenfalls hatten das Geschehen ganz gut im Griff, dem VfB fiel in der eigenen Kältekammer aber auch nicht besonders viel ein. Und so wären die Gastgeber am besten in der warmen Kabine geblieben, anstatt direkt nach Wiederanpfiff wie festgefroren beim 2:0 zu zuschauen. Wieder schlug Müller einen Pass von rechts rein, dieses Mal stand Gomez ganz frei. Und weil im ersten Versuch noch Ulreich zur Stelle war, nutzte Gomez die zweite Chance (46.). Tor, Jubel, kein Urschrei - aber es ging weiter nach vorn. Die Bayern hatten alles fest im Griff, nur Neuer kurz mal nicht. Eine lange Flanke hielt er nicht fest, die Stuttgarter schoben den Ball ein. Aber Schiri Meyer hatte auf Foul entschieden (63.).
Das Durchatmen hielt also an, Bayern spielte die Geschichte locker nach Hause. Wie locker, zeigte zudem die Chance von Ribéry - per Kopf (74.)! Auch da konnte Stuttgarts Ulreich gerade noch ausbügeln, was seine Vordermänner verdaddelten. Für Bayerns Franzosen war gute zehn Minuten später Feierabend, Olic kam ins Team. Und draußen trottete Arjen Robben zur Bank. Er machte sich umsonst warm im schwäbischen Eisschrank.
mic, jj, lop



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