München - Große Entschuldigungswelle rund um Jerome Boateng: Während der Bayern-Spieler zu den Fans Sorry sagt, berichtet er von einem Gespräch mit einem Schiedsrichter.

© M.I.S.
Jerome Boateng zeigt Reue
Jerome Boateng tut's leid. Der Bayern-Innenverteidiger hatte nach dem 2:0-Sieg über den VfL Wolfsburg die Münchner Fans kritisiert. "Es wäre besser, wenn uns die Fans in einer schwierigen Situation anfeuern, anstatt zu pfeifen. Das bringt ja nichts", hatte die Bild den Abwehrspieler zitiert, der zudem erklärte: "Aber das ist man in München ja gewohnt."
Nun zeigt der Innenverteidiger Reue und erklärt im Interview mit der Bild: "Den Spruch, dass man das in München ja gewohnt sei, hätte ich mir sparen können. Das war blöd und tut mir leid." Boateng äußert Verständnis. "Unsere Fans erwarten zurecht viel von uns. Aber ich bleibe dabei, dass Pfiffe nach 30 Minuten nicht sein müssen. Es wäre schön, wenn sie uns im Spiel anfeuern und danach ihr Urteil fällen."
Boateng berichtet zudem von einer ungewöhnlichen Schiedsrichter-Entschuldigung. Nachdem Manuel Gräfe ihn im Spiel gegen Hannover wegen eines Schubsers gegen Sergio Pinto vom Platz gestellt hat, musste der Abwehrmann zwei Spiele Sperre absitzen. Gräfe bedauerte seine Entscheidung aber, so Boateng. Er habe sich nach dem Stuttgart-Spiel entschuldigt. "Es sei kein Rot gewesen, aber der vierte Offizielle hatte ihm das eingeredet. Das fand ich gut von Gräfe. Trotzdem war es mein Fehler und wird nicht mehr vorkommen."
al.



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