München - Nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre hat der FC Bayern angekündigt, keine Brasilianer mehr direkt aus Südamerika verpflichten zu wollen. Immerhin lagen die Bosse mit ihren Entscheidungen nicht immer falsch. So wie bei Robinho.

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Robinho sorgte bei seinen Gastspielen in Europa oftmals für mehr Schlagzeilen neben als auf dem Fußballplatz.
Ex-Bayern-Profi Paulo Sergio war nach seiner Profi-Karriere eine zeitlang als Scout für die Münchner in seiner brasilianischen Heimat tätig. Jetzt erzählt der heute 42-Jährige im Interview bei Spox.com, dass er die Entscheidung der Bayern, künftig keine Brasilianer direkt aus Südamerika verpflichten zu wollen, durchaus nachvollziehen kann. "In den letzten zehn, 20 Jahren hat sich häufig genug gezeigt, wie schwer es Brasilianern fällt, nach Europa zu kommen und sich sofort bei einem Top-Klub durchzusetzen. Spätestens nach Breno ist es logisch, dass Bayern wenn überhaupt nur noch Brasilianer möchte, die in Europa bereits Erfahrung gesammelt haben", sagt der Champions-League-Sieger von 2001.
Dennoch hofft Sergio, dass die Bayern ihrem Problemkind Breno noch eine Chance geben, den im Sommer auslaufenden Vertrag verlängern und den Verteidiger noch einmal zu verleihen. "In den Süden nach Italien oder Spanien. Vielleicht auch Brasilien. Dort wird Brenos impulsive Art nicht so missverstanden wie in Deutschland."
Eine richtige Entscheidung, glaubt Sergio. Robinho sei "nichts Besonderes", obwohl er bislang immer bei europäischen Top-Klubs spielte. "Er ist ein normaler Fußballer. Und ein normaler Fußballer kann Bayern nicht auf das nächste Level heben."
Zwar wechselten bei Robinhos Transfers zu Real Madrid, Manchester City und Milan 85 Millionen Euro ihre Besitzer, sportliche Duftmarken setzte der heute 28-Jährige aber nirgendwo auf Dauer. Sergio: "Die Bayern hatten mit ihrer Entscheidung vollkommen recht."
wi



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