München - Der FC Bayern hat gegen Kritiker Philipp Lahm und Stadion-Flüchtling Luca Toni hohe Geldstrafen ausgesprochen. Zudem mussten beide Spieler zum Rapport.

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Philipp Lahm muss eine saftige Geldstrafe zahlen
Beide Spieler mussten zuvor zum Rapport bei Vorstand Karl-Heinz Rummenigge und Trainer Louis van Gaal antreten. Lahm habe mit seinem Zeitungs-Interview in “eklatanter und unverzeihlicher Art und Weise gegen interne Regeln verstoßen“, teilte der Verein mit.
Er erhalte die höchste bislang verhängte Geldstrafe beim FC Bayern. Sie müsste über 50 000 Euro liegen. Genaue Zahlen wurden nicht genannt.
Philipp Lahm hat als stellvertretender Mannschaftskapitän mit einem Interview, in dem er öffentlich den Klub, den Trainer und seine Mitspieler angegriffen hat in eklatanter und unverzeihlicher Art und Weise gegen interne Regeln verstoßen:
1) Interviews müssen ausschließlich beim Klub angefragt und organisiert und zum Autorisieren für den Spieler vorgelegt werden. Dies ist im Lizenzvertrag festgelegt und von jedem Spieler bestätigt.
2) Es ist ein absolutes Tabu, in der Öffentlichkeit Kritik gegen den Klub, den Trainer und Mitspieler zu äußern.
“Gegen beide klare Absprachen hat Philipp verstoßen,“ erklärt Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge. “Wir sind enttäuscht, weil er als stellvertretender Kapitän hier eigentlich eine besondere Verantwortung für die Mannschaft und den Klub trägt. Philipp Lahm wird deshalb mit einer Geldstrafe belegt, wie es sie in dieser Höhe beim FC Bayern München noch nicht gegeben hat.“
dpa



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