Mailand/Hamburg - Nach Philipp Lahm kritisiert auch Bayerns Ex-Profi Lucio den Vorstand des deutschen Rekordmeisters. Man habe ihn verkauft, ohne mit der Wimper zu zucken, sagt er.

© sampics
Lucio schmerzte der Abschied vom FC Bayern sehr
Lucio hat mit den Bayern zwar jeweils dreimal (2005, 2006, 2008) den deutschen Meistertitel und den DFB-Pokal gewonnen, sieht aber sich und den aus seiner Sicht stets vorbildlichen Einsatz von den Club-Verantwortlichen nicht genügend gewürdigt. “Wenn an den Gerüchten nichts dran gewesen wäre, hätten die Bosse sofort dementiert. So wie sie es sonst auch machen, wenn ihnen etwas nicht passt“, ergänzte der Innenverteidiger, der kurz nach dem Confed Cup in Südafrika im Sommer für acht Millionen Euro Ablöse zum italienischen Meister in die Serie A transferiert wurde.
Nach dem Double unter dem inzwischen zum Schweizer Nationaltrainer aufgestiegenen Erfolgscoach Hitzfeld sei es für dessen Nachfolger Jürgen Klinsmann in München automatisch schwierig gewesen, “weil nach einem erfolgreichen Jahr die Motivation niedriger ist“. Der frühere Bundestrainer habe zwar “hart gearbeitet“, aber auch die nötige Konsequenz vermissen lassen, berichtete Lucio über Klinsmann: “Er war zu gutmütig. Selbst nach Niederlagen hat er nicht durchgegriffen.“
dpa



Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.