
Die Bayern hatten offen ihr Interesse an Marco Reus bekundet, doch der Gladbacher wechselt laut eines Medienberichts lieber zu Borussia Dortmund. © getty

Obwohl Arturo Vidal den Bayern sein Wort für einen Wechsel gegeben hatte, hat sich der Chilene doch gegen München entschieden und für Juventus Turin. In der Regel heißt es ja, die Bayern bekämen jeden Spieler, den sie auch haben wollen. Doch wie auch bei Vidal ist das nicht immer der Fall - in der Vergangenheit hatten die Bayern manchmal das Nachsehen. Sehen Sie hier, von dem sich der Rekordmeister Körbe einholen musste. © dpa

Fabio Coentrão war lange Zeit ein Wunschspieler der Bayern, ehe man von sich aus Abstand von einer Verpflichtung nahm. Der Spieler war ohnehin genervt vom Interesse der Bayern und war froh, als sein Wechsel von Benfica Lissabon zu Real Madrid endlich perfekt war. Zu den Bayern wäre er wohl ohnehin nicht gewechselt. © Getty

Leighton Baines: Den Linksverteidiger vom FC Everton war in der Winterpause 2010/2011 der Wunschkandidat der Bayern für die linke Abwehrseite, das bestätigte damals auch Bayern-Sportdirektor Christian Nerlinger. Doch der Engländer wollte seine Heimat Liverpool nicht verlassen und gab den Bayern buchstäblich einen Korb. © Getty

Gregory van der Wiel: Auch an ihm baggerten die Bayern lange Zeit, doch der niederländische Rechtsverteidiger von Ajax Amsterdam war einfach nicht von einem Wechsel zu überzeugen. © Getty

Mats Hummels: Den Innenverteidiger ließen die Bayern 2008 für wenige Millionen zu Borussia Dortmund ziehen, wo der Münchner seinen Marktwert schnell erhöhte und zum Nationalspieler avancierte. Die Bayern hätten ihn gerne zurückgeholt, es war sogar von einer Ausstiegssklausel die Rede. Doch Hummels machte Nägel mit Köpfen und verlängerte seinen Vertrag beim BVB bis 2014. © Getty

Von Sami Khedira ... © Getty

... und Mesut Özil, damals noch beim VfB Stuttgart, respektive Werder Bremen unter Vertrag, holten sich die Bayern 2010 nicht direkt einen Korb ein. Doch man befand beide für zu leicht und traute ihnen nicht zu, sich bei Bayern durchzusetzen. Mittlerweile sind die beiden Nationalspieler feste Größen bei Real Madrid. © Getty

Diego sah sich 2009 zu Höherem berufen und wollte Werder Bremen unbedingt verlassen. Die Bayern machten dem Brasilianer ein konkretes Angebot, der sich aber dann für Juventus Turin entschied - genau wie Arturo Vidal. © Getty
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Juri Schirkow von ZSKA Moskau gefiel im Jahr 2009 vor allem dem damaligen Manager Uli Hoeneß. Doch als sich auch noch der FC Chelsea ins Rennen um den Russen einschaltete, gab Hoeneß schnell auf: "Da können wir nicht mithalten." So kam es dann auch: Schirkow sagte den Bayern ab und wechselte an die Stamford Bridge, wo ihn ein tristes Reservistendasein erwartete. © Getty
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„Wenn Bayern und Barcelona in der nächsten Saison im Halbfinale der Champions League aufeinandertreffen, ist es wahrscheinlich, dass Hleb in einer von beiden Mannschaften spielt“, sagte Karl-Heinz Rummenigge im Sommer 2008. Er behielt recht, nur dass die Bayern bereits im Viertelfinale auf Barca - mit Hleb - trafen. Der Weißrusse entschied sich gegen die Bayern und für Barcelona - ein Jahr später landete Hleb dann auf Leihbasis beim VfB Stuttgart, da wollten ihn die Bayern nicht mehr. © Getty
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Sergio Agüero: Von dem argentinischen Stürmer holten sich die Bayern 2006 zwar keinen Korb. Wie im Fall von Özil und Khedira traute man dem damals 17-Jährigen aber nicht zu, sich bei den Bayern durchzusetzen. Agüero wechselte stattdessen zu Atletico Madrid und gehört heute zu den teuersten Stürmern der Welt. So zahlte ManCity 2011 satte 43 Millionen (laut "The Guardian") für "den Schwiegersohn von Diego Maradona. © Getty
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Ruud van Nistelrooy stand 2006 bei Manchester United auf dem Abstellgleis und war sich mit den Bayern schon einig, dann kam aber Real Madrid, und der Niederländer konnte nicht widerstehen. Immerhin verhielt sich van Nistelrooy wie ein Gentleman und legte seine Beweggründe in einem offenen Gespräch mit Uli Hoeneß dar. Dieser nahm van Nistelrooy daraufhin seinen Meinungswechsel auch nicht übel. © Getty
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Von Michael Ballack erhielt Bayern nicht direkt einen Korb, vielmehr ließ der Bayern-Mittelfeldspieler ein Angebot zur Vertragsverlängerung des Vereins im Herbst 2005 verstreichen, woraufhin der Klub das Angebot öffentlichkeitswirksam auf der Jahreshauptversammlung zurückzog. Ballack wechselte 2006 ablösefrei zum FC Chelsea. © Getty
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2004 war Bayern ganz heiß auf Deco, und die Verhandlungen mit dem Champions-League-Sieger des FC Porto schienen bereits sehr weit fortgeschritten. Dann aber mischten sich Chelsea und Barca in den Poker ein, und Deco wollte von den Bayern nichts mehr wissen. In den Folgejahren spielte der Portugiese erst für Barcelona, dann für Chelsea. © Getty
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2001 hätten sich die Bayern liebend gerne Tomas Rosicky von Sparta Prag geangelt. Doch Borussia Dortmund preschte dazwischen und angelte sich den Tschechen, mit dem der BVB im Jahr darauf den Meistertitel feierte. © Getty
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Mit Borussia Dortmund gab's auch Ende 2001 richtigen Ärger: Sebastian Kehl vom SC Freiburg hatte den Bayern bereits zugesagt und den ab 2002 oder 2003 geltenden Vertrag per Handschlag besiegelt. Auch ein Handgeld von 1,5 Millionen Mark war bereits auf Kehls Konto gelandet - doch alles umsonst. Kehl wechselte lieber zu Borussia Dortmund, überwies das Geld zurück und sorgte so für einen handfesten Streit, der erst nach vielen Gesprächen und öffentlichen Schlammschlachten beendet wurde. © Getty
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1998 standen die Bayern vor einer Verpflichtung des französischen Weltmeisters Stephane Guivarc'h. Der sagte aber ab und ging lieber zu Newcastle United. © Getty