9006.07.09|FC Bayern|1 KommentarFotostrecke empfehlen|

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Mit Trillerpfeife, Stoppuhr und knallharten Ansagen leitet Louis van Gaal das Training des FC Bayern. „Das ist schlecht. Schleeeecht!“, hallt es über den Trainingsplatz an der Säbener Straße, wenn sich die Fehler häufen. Louis van Gaal hat seine ganz eigenen Vorstellungen von modernen Fußball. Ein zentraler Punkt beim Holländer: Ständige Wiederholung, Automatismen. Immer wieder werden die gleichen Übungen trainiert, sie sollen den Stars in Fleisch und Blut übergehen. Aber was genau lässt General van Gaal da eigentlich trainieren? Wir erklären es: © Sampics

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Koordination auf Kunstrasen – alle stillgestanden! Die ersten 45 Minuten verbringen die Stars regelmäßig auf dem Kunstrasenplatz. Hier werden Koordination, Sprints, Schnellkraft und die Körperbalance trainiert. Auf Kommando muss die Körperspannung aus dem Stand aufrechterhalten werden. US-Coach Marcelo Martins gibt den Befehl, Fitness-Trainer Thomas Wilhelmi kontrolliert Rücken- und Körperhaltung. Die Übung wird abwechselnd auf dem linken und dem rechten Bein ausgeführt. © Sampics

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Laufen in Gruppen: Waldläufe sind bei van Gaal tabu, Kondition wird nur auf dem Trainingsplatz gebolzt. Allerdings laufen die Spieler nicht immer gemeinsam. Bei verschiedenen Trainingsformen lässt er die Gruppen getrennt voneinander laufen. Sprints werden zwischendurch eingebaut, auch am Ende der Einheiten muss noch Gas gegeben werden. © Sampics

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Sprintübungen – made in USA: „Faster! Faster!“ Nein, ganz ist der US-Stil von der Säbener Straße noch nicht verschwunden. Der Amerikaner Marcelo Martins gibt die Kommandos zu kurzen Sprints (20 Meter, aus dem Stand und aus der Liegposition heraus). Ebenfalls bei den Übungen dabei: Zweikämpfe ohne Ball. Mit angelehntem Arm wird darauf geachtet, dass das Ganze ohne Foul von sich geht. © Sampics

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Trainingsspiele – elf gegen elf…: In den Trainingspartien geht es voll zur Sache – zumeist im Spiel 11 gegen 11. Van Gaal will Positionstreue und Leidenschaft. Seit dem ersten Tag gibt es exakte taktische Vorgaben. Philipp Laux und Hermann Gerland fungieren als Schiedsrichter-Assistenten, während van Gaal pfeift und Kommandos gibt. © Sampics

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Regelmäßige Ansprachen: Zwei kurze Pfiffe signalisieren das Ende der Übung. Dann versammelt der Trainer seine Mannen. Lautstark erklärt er, was ihm während der vergangenen Minuten gepasst hat und was nicht. Mit den Stars geht er dabei nicht zimperlich um – er fasst die Spieler an, schaut ihnen ins Gesicht, geigt im Vier-Augen-Gespräch die Meinung. © Sampics

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Hochgeschwindigkeits-Pässe: Pass-Stafetten werden in allen Variationen trainiert. Vierergruppen müssen präzise Bälle (30 – 40 Meter) an den Mann bringen. Die Pässe müssen schnell, genau und hart gespielt werden. Wenn van Gaal ein Zuspiel besonders gut gefallen hat, heißt es: „Das ist der Ball Borowski, das ist der Ball.“ Oder: „Gut, Hol-ger-Bad-stu-ber!“ © Sampics

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Getrenntes Torwarttraining Drei Torhüter stehen van Gaal derzeit zur Auswahl: Michael Rensing, Jörg Butt und Thomas Kraft. Für eine Nummer eins hat er sich noch nicht entschieden – aber er testet seine Keeper auf Herz und Nieren. Zwei Torhüter stehen beim Trainingsspiel immer im Kasten, abwechselnd einer erhält Sondertraining von Walter Junghans. © Sampics

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