München - Die tz besuchte mit Jared Homan den Münchner Weihnachtsmarkt. Der Basketball-Star vom FC Bayern sprach über PC, Heimat und Kollegen.

© sampics
Weihnachtsinterview: Jared Homan mit der tz-Reporterin Lena Meyer auf dem Christkindlmarkt am Marienplatz
Der Christkindlmarkt am Marienplatz. Lebkuchen- und Glühweinduft liegt in der Luft, leichter Schneefall setzt ein. Eine Traum-Kulisse, um in Weihnachtsstimmung zu kommen. Und einer hat sich das ganz besonders verdient: Der jüngste Zugang der Bayern-Baskets, Jared Homan (28), der zuletzt gegen Zagreb mit 18 Punkten bester Werfer der Roten war, hat nach Training, Spielen und Umzug endlich Zeit, über den Weihnachtsmarkt zu schlendern – gemeinsam mit der tz.
Dem Eurocup-Aus zum Trotz - langsam kehrt das Team wieder auf die Erfolgsspur zurück. Wie ist die Stimmung?
Homan: Man ist natürlich immer froh, Siege einzufahren. Aber wir sind noch nicht hundertprozentig zufrieden. Ich weiß, dass wir noch besser spielen können und das ist auch unsere Aufgabe.
Eins ist auffällig: Während die knappen Spiele zu Hause oft zugunsten der Bayern ausgingen, geht’s auswärts in die Binsen. Wo liegt das Problem?
Sie spielen nun seit knapp vier Wochen für den FCB. Schon nach dieser kurzen Zeit bezeichnet Sie Coach Bauermann als „Rückgrat der Mannschaft“. Außerdem spricht er oft davon, wie gut Sie und Chevon Troutman als Duo harmonieren…
Homan: Ja, das stimmt. Wir ergänzen uns sehr gut, nutzen beide unsere Physis. Gerade in den letzten Spielen wurde ich oft gedoppelt. Also habe ich probiert, häufig zu Chevy zu passen. Wir verstehen uns einfach. Trotzdem ist da noch immer Raum, um besser zu werden. Ich denke nicht, dass ich momentan meinen besten Basketball spiele.
In Würzburg findet das letzte Spiel vor den Feiertagen statt. Wissen Sie schon, wie Sie Weihnachten verbringen werden?
Homan: Ich werde wohl vor dem PC enden und über das Internet mit meiner Familie in den USA telefonieren. Dann kann ich sie wenigstens sehen und mit ihnen sprechen. Es ist schon mein drittes Weihnachtsfest, das ich nicht zu Hause verbringen kann. Und an den Feiertagen vermisst man seine Familie und seine Freunde besonders. Aber ich bin gut darin, mich an Gegebenheiten anzupassen. Und dafür kommen meine Eltern Anfang des Jahres zu Besuch.
In Ihre neue Wohnung. Nach Wochen im Hotel sind Sie nach Harlaching gezogen. Sind Sie in München angekommen?
Homan: Ja, jetzt bin ich angekommen. Ich lerne meine Umgebung immer besser kennen, weiß mittlerweile, wo gute Restaurants und Supermärkte sind. Und ich muss sagen, ich habe selten in so einer schönen Stadt wie München gelebt. Es ist toll, einen Ort zu haben, den man sein Zuhause nennen kann.
Interview: Lena Meyer



Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.