München - Die schwere Muskelverletzung von Bayern-Star Arjen Robben scheint sich zur Posse zu entwickeln. Jetzt hört man Aussagen aus Holland, die die Bayern-Verantwortlichen mächtig ärgern dürften.

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Arjen Robben wird mehr und mehr zum Zankapfel zwischen dem FC Bayern und dem niederländischen Fußballverband.
Der Schreck über den Ausfall Robbens, der wegen eines Muskelrisses mindestens acht Wochen pausieren muss, war auch an den Mitspielern nicht spurlos vorübergegangen. “Schockierend, vor allem weil er ja die WM noch gespielt hat. Man hat ihm nicht angemerkt, dass er ein fünf Zentimeter langes Loch im Muskel hat“, sagte Gomez. “Das ist sehr, sehr bitter. Er war ja bei uns fast schon auf dem Trainingsplatz und hat sich dann noch mal durchchecken lassen.“
Gomez kann mit dem verletzten Offensiv-Kollegen fühlen. “Er fühlt sich fit und darf trotzdem nicht“, sagte der 25-Jährige. Das sei noch schwieriger als wenn es schmerze.
Der Arzt des niederländischen Verbandes (KNVB) ließ unterdessen keine Zweifel daran, dass alles korrekt verlaufen sei. „Robben ist gründlich untersucht worden, nachdem er sich die Verletzung zugezogen hat. Die Bayern sind über die Ergebnisse der MRI und der Ultraschall-Untersuchung informiert worden. Auch die Reha-Pläne wurden mit dem Bayern-Arzt besprochen“, sagte Gert-Jan Goudswaard und fügte an: „Ich kann natürlich gut verstehen, dass sie enttäuscht sind.“

Videobeschreibung (+Laufzeit oder Datum siehe Original).



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