010.08.10|FC Bayern|21 Kommentare
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München - Der Catering-Streit zwischen dem TSV 1860 und dem FC Bayern ist nun offiziell beigelegt. Die beiden Parteien haben sich aufeinander zubewegt.

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Der Catering-Streit um die Allianz Arena ging bis vor Gericht
Ab in die nächste Instanz nach dem verlorenen Prozess vor dem Landgericht München I am 14. Juli? Oder doch klein beigeben im Catering-Streit mit dem FC Bayern? Diese Frage wurde in den vergangenen Tagen und Wochen kontrovers diskutiert in den Gremien der Löwen. Nach der Sitzung des KGaA-Aufsichtsrates am Montagabend stand fest: 1860 geht auf Schmusekurs mit dem FC Bayern. Auf eine Berufung wird verzichtet, als Folge wird auch die Klage gegen den FC Bayern wegen des Verkaufs der Stadion-Anteile zurückgezogen. Dritter Punkt der dürren Pressemitteilung vom Dienstagnachmittag: Bezüglich der ausstehenden Forderungen der Arena GmbH gegenüber 1860 (rund 2,5 Millionen Euro, d. Red.) sei ein „Zahlungsplan“ mit dem FC Bayern vereinbart worden.
Die Löwen dürfen also weiterleben. Das Geld vom Catering-Prozess (542 344 Euro) sollen sie inzwischen an die Stadion GmbH zurückbezahlt haben, der Rest wird nun abgestottert. „Wir wollen ein vernünftiges Kooperationsniveau finden. Das geht nicht, wenn wir einen Rechtsstreit haben“, hatte 1860-Präsident Rainer Beeck erst kürzlich verkündet.
Berufungsunwillig war auch 1860-Geschäftsführer Robert Niemann. Er hatte sich nach seinem Amtsantritt bereits für ein besseres Verhältnis zu Bayern ausgesprochen und „eine verträgliche Lösung“ gefordert, „die nicht nur gut für die Finanzen, sondern auch gut für den Verein und die Fans ist“. Das wird sich nun herausstellen.
Aus gut informierten Löwen-Kreisen war am Dienstag zu erfahren, dass nicht alle 1860-Funktionäre glücklich mit dem Ergebnis seien. Das Entgegenkommen von Seiten des FC Bayern halte sich doch sehr in Grenzen, fraglich, ob nicht mehr für die Löwen dringewesen wäre.
Ungeklärt ist nach wie vor die Frage, wo 1860 ab der Saison 2011/ 2012 spielen wird. Im Olympiastadion? Oder doch zu besseren Konditionen in der Arena? Bislang soll es in dieser Frage noch keine konkreten Gespräche zwischen 1860 und Bayern gegeben haben. Dass der Rekordmeister aber auch problemlos ohne Mieter in der Arena leben könnte, soll an der Säbener Straße längst durchgerechnet worden sein…
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