München - Nach der Niederlage gegen die Iserlohn Roosters hatte der EHC München die Gelegenheit, das Ergebnis anzufechten. Doch Manager Christian Winkler gibt sich höchstsportlich.

© sampics
Christian Winkler verzichtet auf einen Einspruch
Klar und deutlich mit 0:5 hatte der EHC München gegen Iserlohn verloren – doch beinahe wäre das Spiel in die Verlängerung am grünen Tisch gegangen. Christian Winkler, Manager des EHC München, sollte Papierkram zum abgelaufenen Spiel unterschreiben. Später kam der Bote noch einmal mit einer Zusatzmeldung zu Winkler. Es ging um Sebastien Caron. Was war passiert?
Auch ein anderer Regelverstoß sorgte die Tage beim EHC für Aufregung: der Hygiene-Skandal bei Müller-Brot. Die Großbäckerei aus Neufahrn ist einer der größeren Sponsoren, Teilhaber Michael Phillips einer der Gesellschafter des EHC. Muss man sich Sorgen um die Finanzen beim Eishockeyklub machen? Müller-Brot habe bereits alle Leistungen wie vertraglich vereinbart erbracht, sagte Geschäftsführer Jürgen Bochanski. Die Insolvenz der Bäckerei sei außerdem ja nicht der Konkurs Phillips, sodass dem EHC kein Drittel seiner Notsicherung wegbricht.
Manager Winkler sagt, man habe die Bäckerei als „verlässlichen Partner“ erlebt. Allerdings wird die vor dem Verkauf stehende Bäckerei nach zwei Spielzeiten wohl ihr Sponsoring beim EHC beenden. 100 000 Euro dürften dem EHC für die kommende Saison so verloren gehen. Der Müller-Brot-Skandal trifft den EHC mitten in der Etatplanung zur kommenden Saison. Winkler schätzt, die Höhe (geschätzt: rund vier Millionen Euro) würde dennoch in etwa gleich bleiben.
wim



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