München - Am Dienstagabend blickt der EHC München gespannt nach Hannover. Die Augsburger Panther treten dort bei den Scorpions an. Der EHC drückt den Niedersachsen aus zwei Gründen die Daumen.

© sampics
Steffen Tölzer (l.) gegen Mike Kompon
Augsburg ist nicht nur Erzrivale des EHC, sondern auch direkter Konkurrent. Und die Münchner werden natürlich Hannover die Daumen drücken.
Derzeit liegen die Augsburger auf dem elften Rang und wären damit nicht für die K.o.-Runde qualifiziert. Noch, denn mit drei Punkten beim Tabellenschlusslicht wären die Panther bis auf einen Punkt an den Münchnern dran – weil es der EHC am Sonntag verpasste, vorzulegen. Am Freitag (19.30 Uhr, Olympia-Eishalle) kommt es dann zum Duell mit den Augsburgern! Erinnerungen an den 30. Dezember werden wach, als der EHC in der mit 11 000 Besuchern ausverkauften Olympiahalle die Augsburger mit 5:0 vom Eis fegte. Einige der mitgereisten Augsburger Fans beschimpften daraufhin die Mannschaft, es war der Tiefpunkt für die Panther.
Im Januar haben bislang aber die Schwaben besser gepunktet als die Münchner. EHC-Kapitän Stephane Julien: „Wir spielen oft gut, treffen aber nicht immer. In dieser Saison haben wir viele Hochs und Tiefs.“
Solche Aktionen wünscht sich der EHC von Wrigley auch am kommenden Wochenende. Denn nach den Augsburgern wartet am Sonntag mit Krefeld ein weiterer Verfolger.
wim



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