
München - Bayerns Basketballer und knappe Spiele? Bisher war das nicht unbedingt eine Erfolgsmischung … Doch das soll nun anders werden! Auch Uli Hoeneß ist voller Hofffnung.

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Uli Hoeneß (r.) am Rande des FC-Bayern-Basketballspiels im Gespräch mit Bastian Schweinsteiger
Beim Heimspiel am Mittwoch gegen den Tabellenzweiten Ulm behielten die Roten Riesen – trotz eines zwischenzeitlichen Rückstands von zwölf Punkten – einen kühlen Kopf, wendeten das Blatt in den letzten Minuten der Partie und gewannen mit 87:83! Trainer Dirk Bauermann war zufrieden: „Die Mannschaft hat die Qualität, immer ins Spiel zurückzukommen, egal, welche Wunderwürfe der Gegner verwandelt.“
Besonders Topscorer Je’Kel Foster (22 Punkte) bewies Nerven aus Stahl: Bis zum dritten Viertel gelangen ihm nur drei Punkte. Erst im letzten Viertel drehte er auf und sorgte für weitere 19. Kollege Bastian Doreth: „Je’Kel ist einfach unser Go-to-guy und ein echter Kämpfer, das hat er am Ende gezeigt. Nach den vielen knappen Spielen, die wir bisher verloren haben, fällt uns da wirklich ein Stein vom Herzen.“
Und Jared Homan fügte hinzu: „Wenn man ein so knappes Spiel gegen eine so gute Mannschaft wie Ulm gewonnen hat, stärkt das natürlich das Selbstbewusstsein. Darauf können wir aufbauen.“
Und das müssen die Roten auch. Schon am Samstag (20.05 Uhr, Sport1) geht es für die Münchner nach Frankfurt, der Mannschaft mit der zweitschlechtesten Heimbilanz der Liga (acht Pleiten in elf Spielen). „Wir müssen jetzt den Mantel der Nächstenliebe wegnehmen. Wir haben ein Team mit einem Etat der ersten drei Mannschaften. Es geht nicht, dass wir uns von Teams mit einem halb so großen Etat abfieseln lassen“, sagte Hoeneß. „Aber nach der Partie gegen Ulm habe ich die Hoffnung, dass der Knoten bald platzt. Hier hat jeder für jeden gekämpft und sich nicht aufgegeben. Mit diesem Selbstvertrauen muss die Mannschaft auch in die nächsten Partien gehen.“
Dass das endlich klappt, glauben auch die Spieler. Homan zur tz: „Wir können gestärkt und gut vorbereitet nach Frankfurt gehen.“ Und Doreth ist sicher: „Wir werden dort ein gutes Spiel abliefern.“
Lena Meyer



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