
Trier - Die FC Bayern Basketballer haben in Trier eine bittere Niederlage einstecken müssen. Lange Zeit hatten die Bauermann-Schützlinge das Spiel dominiert.

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„Irgendwann holen wir auswärts Punkte“: Dirk Bauermann glaubt an sein Team
Auswärtsschwäche – es ist das FCB-Unwort der Saison: Keiner kann es mehr hören und trotzdem haftet es weiterhin in den Köpfen… Am Samstagabend erhöhte sich durch ein 68:70 in Trier die Negativbilanz der Bayern-Baskets auf neun Niederlagen in zehn Auswärtspartien! Obwohl die Roten beim Tabellenvorletzten über drei Viertel des Spiels klar dominierten, reichte es mal wieder nicht. Trainer Dirk Bauermann zur tz: „Zum einen haben wir es, als wir zwischenzeitlich mit zwölf Punkten in Führung lagen, nicht geschafft, den Sack zuzumachen. Und dann ist es uns nicht gelungen, als es knapp wurde, die Big Points zu machen. Damit ist alles gesagt.“
Alles in allem war der Coach mit der Leistung seiner Jungs aber zufrieden. „Kämpferisch und spielerisch war es in Ordnung“, so Bauermann. Es fehle einfach noch ein wenig das Gespür dafür, „wann der Gegner taumelt und an welcher Stelle man ihm den sogenannten Knock-Out-Punch (K.o.-Schlag, d. Red.) verpassen muss. Aber das werden wir noch entwickeln.“
Und deshalb gilt wieder das altbekannte Motto: Mund abwischen, weitermachen! „Wir müssen uns einfach darauf konzentrieren, zu Hause mit einer guten Leistung Spiele zu gewinnen. Das andere kommt dann von alleine. Schließlich haben wir noch sieben Mal die Möglichkeit, auswärts einen Sieg zu holen“, so der Coach zur tz. In München gibt man sich also weiterhin gelassen. Der Glaube an die eigene Stärke ist unerschüttert. Bauermann: „Wir sind von der Qualität der Mannschaft hundertprozentig überzeugt.“
Jetzt werde nicht mehr über die Niederlage in Trier gesprochen, sondern über das bevorstehende Spiel am Mittwoch im ausverkauften Audi Dome gegen Ulm (19.30 Uhr). „Das muss der Ansatz sein“, meint der Coach. „Selbstmitleid kann man sich im Profisport nicht leisten. Man muss aufstehen und sofort wieder austeilen. Und dafür gibt es keine bessere Möglichkeit als gegen Ulm. Wir müssen dann von Beginn klarmachen, wer der Herr im Haus ist.“
Lena Meyer



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