Sie sind die düsteren Burgen des spanischen Katholizismus: Die 14 Kathedralen, allesamt Unesco-Weltkulturerbe, haben eine geschichtliche, religiöse und architektonische Bedeutung.

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Romanische, gotische und barocke Elemente und auch islamische - Spaniens Kathedralen sind architektonische Besonderheiten.
In Sevilla errichteten Baumeister die christliche Kirche von 1401 bis 1507 auf dem Fundament der abgerissenen Moschee. An das islamische Gotteshaus erinnert heute noch der viereckige Turm aus dem 12. Jahrhundert, die Giralda. Man erreicht die Spitze bequem über eine breite Innenrampe. Von hier rief der Muezzin zum Gebet, als die Mauren noch den Großteil der Iberischen Halbinsel beherrschten. Heute läuten Glocken zum Gottesdienst.
Architekturstudent Moreda hebt besonders die Kathedrale von Toledo hervor: “Das fünfschiffige Gotteshaus wurde in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts nach der Vertreibung der Mauren errichtet und ist ein Beispiel reinster Gotik.“ In der Schatzkammer steht eine fast drei Meter hohe und etwa 160 Kilogramm schwere Monstranz aus dem frühen 16. Jahrhundert.
Die wohl bekannteste Kathedrale erhebt sich als Wahrzeichen auf der Lieblingsinsel der Deutschen: das markante Gotteshaus von Palma de Mallorca mit der größten Rosette, dem Rundfenster über dem Altarraum.



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