Löwen, Leoparden, Elefanten, Büffel und Nashörner - im offenen Geländewagen können Touristen Tiere in freier Wildbahn erleben. Safaris in Südafrika sind aufregend, doch ungefährlich.

© dpa
Gut gebrüllt: Nur wenige Meter trennen den offenen Landrover mit den Safariteilnehmern vom König der Tiere. Im Sabi Sand Game Reserve kommt man den Raubkatzen ungewöhnlich nahe.
Ein Sprung, ein Prankenhieb, ein Biss ins Genick - und meine erste Safari wäre auch meine letzte. Nur ein paar Meter trennen mich von einem Löwen. In dem offenen Land Rover komme ich mir vor wie Essen auf Rädern. Aber der König der Tiere hat keinen Appetit. Gelassen liegt er unter einem Busch im Sabi Sand Game Reserve, wo sich vor mehr als 60 Jahren der moderne Safari-Tourismus in Südafrika entwickelte.
Seit den 90ern gibt es Lodges, die kleine Luxushotels sind und liegen doch mitten in der Wildnis im „Sabi Sand Game Reserve“ am südwestlichen Rand des 1926 gegründeten Krüger Nationalparks. Oft sieht man bereits von den Lodges Affen, Nilpferde, Krokodile und Elefanten. Ohne Guides wie Wade und Fährtenleser wie Johnson wäre man im Busch in höchster Lebensgefahr - mit ihnen ist man sicherer als in einer europäischen Großstadt.
Obwohl das offene Auto keinen Schutz bietet, ist es sicher. „Die Tiere riechen und hören uns, erkennen uns im Auto aber nicht als Menschen. Sie sehen nur eine große, für sie ungefährliche Kiste“, erklärt Wade. Als die Sonne untergeht, stoppt er auf einer Lichtung. Johnson deckt einen kleinen Tisch auf der Kühlerhaube des Land Rovers und bittet zum Sundowner.
Von Bernhard Krieger, dpa
ANREISE: South African Airways und Lufthansa fliegen täglich von Deutschland nach Johannesburg und weiter nach Hoedspruit, von wo man die Safari Lodges per Auto erreicht. Es gibt auch Direktflüge von Johannesburg zu den Safari-Lodges und zwischen den Lodges. EU-Bürgern reicht ein gültiger Reisepass zur Einreise.
REISEZEIT: Südafrika kann ganzjährig bereist werden.
MEHR INFOS: Südafrika Tourismus im Internet unter www.dein-suedafrika.de.



Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.