Für hartgesottene Wohnmobilisten hat der Winter seinen besonderen Reiz. Eine Reise in der kalten Jahreszeit ist für sie ein Genuß. Doch man sollte – vor allem als Neuling – einige Tipps beherzigen.

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Eiskalte Freuden: Winterurlaub mit dem Wohnmobil ist vor allem eine Frage der Isolierung.
Ist es als „winterfest“ deklariert, hat es eine Ausstattung, die auch längeren Kälteperioden trotzt, also gute Isolierung und Zusatzheizung. Winterreifen sind ein Muss, ebenso ausreichend Frostschutz für Kühler und Scheibenreinigungsanlage. Vor dem Start Batterienocheinmalaufladen, Schneeketten sollten an Bord sein.
Ein winterfestes Wohnmobil hat einen beheizten Doppelboden, dank dem Frischund Abwasserleitungen sowie Wassertanks nicht einfrieren können. Da die Heizung mit Propangas funktioniert, sollte der Nachschub gesichertsein.Eine elf Kilogrammm schwere Gasflasche reicht im Winter für etwa zwei bis drei Tage.
Bei starkem Schneefall können die Öffnungen zuschneien, darum müssen sie regelmäßig kontrolliert und gegebenenfalls freigelegt werden. Um Feuchtigkeit aus dem Inneren entweichen zu lassen, sollte die Dachluke einen Spalt breit geöffnet werden, damit die Luft zirkulieren kann.
Ein Vorzelt ist notwendig, um den Eingang ins Wohnmobil vor Schneeverwehungen zu schützen und die Wintersportausrüstung sowie nasse Kleidung im Freien lagern zu können, damit Feuchtigkeit im Innenraum vermieden wird. Bei Schneefall muss die weiße Pracht entfernt werden, ebenso vom Dach des Wohnmobils, da vor allem nasser Schnee schnell zu einer tonnenschweren Last werden kann.
dpa



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