Rodeln ist nach wie vor extrem beliebt und eine lustige Alternative für alle, die es nicht auf die Brettl zieht.
Doch wohin zum Rodeln? Einer der sich richtig gut mit Rodelbahnen auskennt, ist Stefan Herbke. Der Journalist und Buchautor eines Rodelführers hat beim ADAC-Test „Rodelbahnen“ mitgearbeitet, der unter der Leitung des Kompetenzzentrums Sport Gesundheit Technologie (www.sport-gesundheit-technologie.de) zahlreiche Rodelbahnen bezüglich Service und Sicherheit unter die Lupe genommen hat. Hier seine fünf Tipps für empfehlenswerte Rodelbahnen in Bayern.
Berchtesgaden: Hirscheckblitz
Oberaudorf: Hocheck
Obwohl Oberaudorf im Inntal auf lediglich 482 Meter Höhe liegt, hat der kleine Wintersportort sein traditionsreiches Skigebiet Hocheck in den letzten Jahren kräftig modernisiert. Hauptanziehungspunkt ist die beschneite und beleuchtete Rodelbahn. Start ist der aussichtsreiche Berggasthof Hocheck neben der Bergstation der Sesselbahn, wobei man von der Bergstation zum Start der Rodelbahn ein paar Meter aufsteigen muss. Die drei Kilometer lange Naturrodelbahn mit ihren 18 Kurven ist überaus kurzweilig, allerdings erfordert sie volle Aufmerksamkeit. Alle Gefahrenstellen sind bestens abgesichert, so dass auch die letzten Kehren kurz vor dem flachen Auslauf kein Problem darstellen. www.hocheck.com
Bad Tölz: Blomberg
Mittenwald: Kranzberg
Entlang der nostalgischen Einersesselbahn auf den nordseitigen Hängen des Kranzbergs verläuft eine familienfreundliche Rodelbahn. Die gut präparierte Naturrodelbahn ist für Fußgänger gesperrt, 1,5 Kilometer lang und leicht zu bewältigen. Gleich an der Talstation gibt es einen Schlittenverleih. Für den Aufstieg kann man entweder die Bahn oder einen extra Winterweg benutzen. www.mittenwald.de
Reit im Winkl: Hindenburghütte
Die Winklmoosalm ist das Aushängeschild von Reit im Winkl mit entsprechendem Andrang, die Hemmersuppenalm das malerische Pendant: ein Winterparadies mit Winteridylle pur und der Hindenburghütte als gemütliche Einkehr. Ein Höhepunkt ist die Rodelstrecke über die Gschwendalm nach Blindau. Ohne Flachstücke saust man nach dem Start bei der Hindenburghütte auf den langen Geraden talwärts, nur beim steilen Auftakt und bei der Gschwendalm bremsen scharfe Kurven den Vorwärtsdrang. Die Rodelbahn mit ihrem steilen Finale wird ab Mittag freigegeben und kann etwa stündlich befahren werden. Dazwischen wird die Straße immer wieder gesperrt, damit die Kleinbusse neue Rodelfreunde gefahrlos nach oben transportieren können. www.hindenburghuette.de
Die 10 sichersten Naturrodelbahnen
Der ADAC hat in den letzten beiden Wintern Rodelbahnen in den Alpen und in Deutschland in punkto Sicherheit und Service geprüft. Diese zehn Naturrodelbahnen haben besonders gut abgeschnitten:
- Ramsau: Hirscheckblitz (ADAC-Urteil: sehr gut)
- Oberaudorf: Hocheck (ADAC-Urteil: sehr gut)
- Bad Hindelang: Imberger Horn (ADAC-Urteil: sehr gut)
- Sterzing: Rosskopf (ADAC-Urteil: sehr gut)
- Reit im Winkl: Hindenburghütte (ADAC-Urteil: gut)
- Bad Tölz: Blomberg (ADAC-Urteil: gut)
- Mittenwald: Kranzberg (ADAC-Urteil: gut)
- Bayerisch Eisenstein: Arber (ADAC-Urteil: gut)
- Bodenmais: Silberbergbahn (ADAC-Urteil: gut)
- Hainzenberg: Gerlosstein (ADAC-Urteil: gut)


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© Stefan HerbkeAm Blomberg hat Rodeln Tradition.










