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TV-Kritik zum Abschluss der Olympischen Spiele von Jörg Heinrich

Abschied von den Brezensalzern…

Pastor Steinbrecher kehrt samt Biber in seine Heimatgemeinde zurück, Kachelmann arbeitet am Frühling, und schon bald wird sich niemand mehr daran erinnern, dass es Claus Lufen je gegeben hat. Die TV-Kritik:

Katrin Biber-Hohenstein

© ZDF/Jürgen Detmers

Katrin Biber-Hohenstein

Bye bye, Vancouver! Die Winterspiele sind Geschichte. Pastor Steinbrecher kehrt samt Biber in seine Dortmunder Heimatgemeinde zurück, Kachelmann arbeitet am Frühling, und schon bald wird sich niemand mehr daran erinnern, dass es Claus Lufen je gegeben hat. Hier die allerletzten Erinnerungen aus dem Tagebuch des tz-Kritikers.

Freitag, 12. Februar: Olympia startet – in superscharfem HD. Erstmals sind die Moderatoren in allen Einzelheiten zu erkennen, leider auch Michael Antwerpes, der die Brille des späten Yves Saint Laurent aufträgt. Waldi ist glücklich über die schummrige Beleuchtung in seinem Kufenstüberl und gesteht der tz: „Man sieht jede Furche und jede Falte. Für mich wird’s Zeit, aufzuhören.“ ARD-­Pistenpetrus Kachi Kachelmann gibt den Ton für die ersten Olympiatage vor: „Kommende Nacht ist es noch mal blöd! Es schifft runter!“

Sonntag, 14. Februar: Es schifft runter, Katrin Biber-Hohenstein schaut unglücklich. Tarik El-Kabbani, der Arme-Leute-Kachelmann vom Zweiten, analysiert: „Es ist wie an Siebenschläfer im Sommer, da kann es auch wochenlang regnen oder schneien.“ Aber auch nur auf 2400 Metern Höhe auf dem Lerchenberg! MüHo befragt Magdalena Neuner: „War’s gut im Bett?“

Dienstag, 16. Februar: Warum hält Katrin beim Sprechen immer den Mund geschlossen? Übt sie für eine Karriere als Bauchrednerin und tritt künftig mit einem sprechenden Biber auf? ZDF-Reporter Martin Schneider bejubelt „Magdalena Deutschland“.

Mittwoch, 17. Februar: Lena enthüllt bei Wolfi Nadvornik, der Waldis Kufenstüberl besetzt hält, ihr Erfolgsgeheimnis in der Olympiavorbereitung: „I hob Platzln bacha.“ Es schifft nicht mehr, weder runter, noch hinab, und Yves Saint Antwerpes schlägt vor: „Lass uns das Hoch Magdalena nennen!“

Samstag, 20. Februar: Frühling in Whistler, was KMH auch wieder unrecht ist. Sie hat einen Schneemann gebaut, der umgehend vom warmen Wetter hingerichtet wird. Kati einfühlsam: „Wir können ganz eindrucksvoll sehen, was die Wärme mittlerweile mit Snowbo angerichtet hat.“ Snowbos Karotte dümpelt im Schmelzwasser, er sieht aus wie nach einem Biber­angriff. Als Bibername kommt Franck Bibéry ins Gespräch.

Sonntag, 21. Febru­ar: Antwerpes bejubelt, zurecht, den Wettermacher Kachelmann, den „Godfather der Strömungsfilme“. Kachi kritisiert, zurecht, die kanadische Topografie: „Jedes popelige deutsche Mittelgebirge hat höhere Berge als das, was wir hier erleben.“ Im thüringischen Stein­bach-Hallenberg, jodeljö, trauern die zugeschalteten Kati-Wilhelm-Fans: „Trotz aller Mühe, aller Qual, die Medaille kam nicht ins Haseltal.“

Montag, 22. Februar: Steinbrecher da! Er enthüllt schonungslos, was bisher niemand wusste: Maria Riesch ist angeblich die beste Freundin von Lindsey Vonn!

Donnerstag, 25. Februar: Wetter-Tarik enthüllt: „Die Frostgrenze liegt bei 0 Grad.“ Aber nur an Siebenschläfer.

Freitag, 26. Februar: Wolfi Nadvornik verwirrt Markus Wasmeier nach dem Riesch-Sieg mit der Feststellung: „Doppelolympiasiegerin als Favoritin, Du kennst dieses Gefühl ja.“ Tags darauf analysiert Doppelolympiasiegerin Wasi die Männerstrecke: „Do is Breznsoiz drauf.“ Neureuther stürzt, und es schifft wieder ein wenig runter, oder auch hinab, wie die Brezensalzer vom ZDF sagen würden.

Jörg Heinrich

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(19.0)%Ja. Als echter Wintersport-Fan werde ich mir die Nacht um die Ohren schlagen.

(37.0)%Nein. Ich schaue mir die Zusammenfassungen am nächsten Tag an.

(44.0)%Ich weiß noch nicht. Das mache ich abhängig von der jeweiligen Disziplin.

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