Wahlumfragen sind auf der Wiesn tabu. Wahlwerbung ebenfalls.

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Rauchen ja, Wahlkampf zum Thema Rauchverbot nein.
Das hinderte den Verein zum Erhalt der bayerischen Wirtshauskultur (Vebwk) nicht daran, im Löwenbräuzelt eine Polit-Umfrage zur veranstalten, die Meinungsforscher kaum für repräsentativ halten werden. Wiesn-Chefin Gabriele Weishäupl ist stinksauer.
Dann wollte Bergmüller wissen, was die Bierzeltbesucher von den CSU-Plänen einer Null-Promillegrenze halten. Für die setzt sich derzeit tatsächlich aber die Bundesdrogenbeauftrage Sabine Bätzing (SPD) ein. Laut Vebwk haben auch die Ländergesundheitsminister etwas ähnliches beschlossen. Davon ist aber nur einer von der CSU.
Dann wollte Bergmüller wissen, was die Wiesngäste von den „in Regierungskreisen“ ebenfalls zur Debatte stehenden Verbot des Alkoholausschanks nach 24 Uhr halten. 82 Prozent der befragten Wiesn-Gäste wiesen das – kaum überraschend – zurück. Wenig überraschend auch, dass nach diesen beiden Fragen nur 26 Prozent der Wiesn-Gäste erklärten, dass sie CSU wählen wollen. Die SPD schaffte nur 15, die Grünen sechs. Die FDP, für die der Vebwk Wahlkampf macht, schaffte 17 und die Freien Wähler, für die neben Bergmüller auch der Münchner Schrannenhallen-Wirt Jürgen Lochbihler kandidieren, bekamen elf Prozent.
Wiesn-Chefin Gabriele Weishäupl zu der verbotenen Umfrage: „Unprofessionell, Volksverdummung und nicht erlaubt!“



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