131.07.10|Politik & Wirtschaft|38 Kommentare
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Wien - Die Ermittlungen im Fall Hypo Group Alpe Adria werfen nun auch ein neues Licht auf das Finanzgebaren des verstorbenen österreichischen Rechtspopulisten Jörg Haider.

© dpa
Jörg Haider starb nach einem Autounfall.
Im Zuge von Kontoöffnungen in Liechtenstein wurden zwölf Briefkastenfirmen von Haider gefunden, in denen 5 Millionen Euro geparkt sind, wie das österreichische Magazin “profil“ am Samstag berichtete. Laut derzeitigem Ermittlungsstand soll das Vermögen ursprünglich 45 Millionen Euro betragen haben.
Woher das Geld stammt und wem es zugutekam, wird dem Bericht zufolge derzeit geprüft. Claudia Haider, die Witwe des früheren Kärntner Landeshauptmannes, sagte der Presseagentur APA, dass sie nichts von den Konten wisse.
Ermittler aus Österreich, Deutschland und Liechtenstein untersuchen derzeit mögliche Fälle von Untreue, Betrug und Bestechung rund um den Verkauf der inzwischen verstaatlichten Kärntner Hypo Group an die Bayern
LB im Jahr 2007, sowie einen möglichen Korruptionsfall rund um den österreichischen Ex-
Geldflüsse an Parteien und Politiker sind in Österreich nur schwer nachzuvollziehen. Größere Spenden müssen zwar dem Rechnungshof gemeldet werden, sind dort aber unter Verschluss. Haider war bis zu seinem Unfalltod 2008 für seinen extravaganten Lebensstil und aufwendige Wahlkämpfe bekannt.

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