Superbanner

Im Ötztal sollen Schweine bei einem Tierexperiment unter einer Lawine sterben

Schweine sterben für Lawinentest

Ötztal - Österreichs Tierschützer sind empört: Bei einem Lawinenexperiment sollen 29 Schweine unter einer Lawine begraben werden. Das Experiment ist genehmigt und hat bereits begonnen.

Bei einem Lawinenexperiment sollen 29 Schweine unter einer Lawine begraben werden.

© dpa

Bei einem Lawinenexperiment sollen 29 Schweine unter einer Lawine begraben werden.

Im Tiroler Bergdorf Vent sollen 14 Tage lang kontrolliert Lawinen losgetreten werden, in welche seit Dienstag täglich zwei oder drei Schweine geschickt werden, berichtet die Österreicher Webseite tirol.orf.at. Insgesamt sollen so 29 Tiere im Ötztal den sicheren Tod finden.

Sie werden betäubt und im Schnee lebendig eingefroren. Nach ihrem Tod werden sie von den Schneemassen befreit und zerteilt. Gewebeproben sollen anschließend zur Analyse der Todesumstände in die USA verschickt werden. Der Rest der Kadaver landet in der Tierkörperverwertung.

So grausam sterben Robben bei Tierversuchen

zurück

  • Blutspur im Schnee: 280000 Robbenbabys sind in Kanada zum Töten freigegeben
  • Ein Robbenjäger schmeißt seinem Kollegen ein Fell zu
  • Die Robbenfelle kommen auf Transportschlitten
  • Die Männer verrichten ihre blutige Arbeit im kniehohen Schnee, mit Fischerhosen und Handschuhen
  • Werden die Tiere nicht ordnungsgemäß getötet, spüren sie die Schnitte noch, mit denen die Jäger ihnen das Fell vom Leib ziehen
  • Jedes Jahr färbt sich das Eis an der kanadischen Ostküste rot. Auch 2008 wurden die Meeressäuger gejagt und getötet
  • Mit Knüppeln und Keulen dreschen die Jäger auf die wehrlosen Tiere ein
  • Um Einschusslöcher am Fell zu verhindern, müssen die Robben auf besonders grausame Weise sterben - sie werden erschlagen
  • Während der Jäger das Tier erschlägt, hat er die Muße, eine Zigarette zu rauchen
  • Die Robben haben keine Chance
  • Auch, wenn Tierschützer Alarm schlagen: Das kanadische Fischereiministerium spricht von einer humanen Jagd, das abgelegenen Gegenden zusätzliches Einkommen verschaffe
  • Die Jäger lassen den Tod zurück: Eine Seemöve bei einem Robben-Kadaver

vor

Wissenschaftler wollen durch den grausamen Tierversuch herausfinden, wie es verschütteten Menschen ergeht. Man sei auf einen Tierversuch angewiesen, da man diese Situation nicht anders simulieren könne, sagt Herman Brugger vom Institut für Alpine Notfallmedizin in Bozen.

Eine Tierethikkommission hat den Versuch genehmigt. Die Tiroler Bergrettung will mit den Tests nichts zu tun haben. Als “unfassbar“, “unethisch“ oder “widerwärtig“ bezeichneten am Donnerstag zahlreiche Tierschutzverbände und Parteien die Aktion und forderten ihr sofortiges Ende.

tz

zurück zur Übersicht: Welt

Kommentare

Ort des Geschehens

46.9667183,11.0073762

Karte wird geladen... Karte wird geladen - Downloadanzeige

Top Artikel aus aller Welt

  • Meist gelesen
  • Meist kommentiert
  • Themen

Amerikaner verklagt BMW wegen Dauer-Erektion

San Francisco - Das gibt's nur in den USA: BMW muss sich derzeit mit einer haarsträubenden Klage herumschlagen. Ein Amerikaner will von dem Konzern Schmerzensgeld. Der Grund: eine Dauer-Erektion.Mehr...

kelle

"Zug nach Auschwitz": Durchsage schockiert Fahrgäste

Brüssel - „Willkommen im Zug Richtung Auschwitz“, begrüßte eine Lautsprecherstimme am Donnerstag belgische Bahn-Passagiere. Doch die makabre Durchsage ging noch weiter.Mehr...

Polizei nimmt Salafisten in Köln fest

Köln - Es ist pure Provokation: Rechtsextreme halten vor Moscheen Mohammed-Karikaturen hoch. In Bonn führte dies zu Gewaltausbrüchen von Islamisten. In Köln blieb es bei massiver Polizeipräsenz ruhig.Mehr...

Salafisten stechen zwei Polizisten nieder

Bonn - Die rechte Pro-NRW-Bewegung provoziert Muslime, und Muslime attackieren die Polizei. 29 Polizisten werden verletzt, zwei davon schwer. Mehr als 100 Gewalttäter werden festgenommen.Mehr...

Artikel lizenziert durch © tz-online
Weitere Lizenzierungen exklusiv über http://www.tz-online.de

Neues Passwort zusenden

Bitte geben Sie ihre E-Mail Adresse an, wir senden Ihnen ein neues Passwort zu.

Bitte warten

Es wird etwas gemacht.

  • recommendbutton_count100
Schließen

Druckvorschau

Artikel:

Schließen

Artikel Empfehlen

Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!

Fehleranzeige ausblenden

Es sind Fehler aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.

Fehleranzeige ausblenden

Schwere Fehler sind aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.

  • Fehlertext

Achtung!

  • Fehlertext

Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.

SkyScraper