München - „Shag bands“ sind ein gefährlicher Trend unter Kindern im Grundschulalter. In Deutschland noch nicht ganz angekommen, schmücken sich in Großbritannien Kinder mit farbigen Bändern in Sex-Symbolik.

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„Shag bands“ sind ein neuer Trend unter Kindern im Grundschulalter.
Grundschulkinder erliegen scheinbar einem gefährlichen Trend: Sie tragen sogenannte „shag bands“ - übersetzt „Bumsbänder“. Das sind Armreife aus weichem Plastik in vielen verschiedene Farben. Jede Farbe steht für eine sexuelle Handlung oder Vorliebe.
Und das sind die Spielregeln: Reißt ein Junge oder ein Mädchen einem anderen ein Bändchen ab, muss derjenige, dem das Band abgerissen wurde, mit dem anderen das tun, was die Farbe des Bandes ihnen aufgibt. Reißt ein gelbes Band, müssen sich die beiden umarmen, reißt ein pinkes Band, gibt‘s einen Knutschfleck. Orange bedeutet, die beiden müssen sich küssen, ein schwarzes Band bedeutet Sex, grün und blau bedeuten oralen Verkehr und wird ein transparentes Bändchen abgerissen, müssen die beiden tun, was derjenige, der das Bändchen abreißt will.
Und auch in Großbritannien berichtet die Daily Mail über den gefährlichen Trend, der junge Mädchen und Jungen dazu verleitet, aus Gruppenzwang Dinge zu tun, die sie weder verstehen noch wollen können. Ganz anders allerdings beschreibt Tom Meltzer beim Guardian die Lage. Seine Meinung: Eltern regten sich übertrieben auf, weiil gar nicht alle Kinder die Armreife wegen der Symbolik tragen.
mm



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