208.12.09|Welt|1 Kommentar
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Kopenhagen - In welchen Ländern haben Naturkatastrophen in den vergangenen Jahren besonders häufig zugeschlagen? Wo lebt es sich besonders gefährlich? Das Ergebnis liefert der Klimarisiko-Index.

© dpa
Der Klimarisiko-Index listet die Länder auf, in denen es sich am gefährlichsten lebt.
Die Organisation Germanwatch stellte die Erhebung am Dienstag auf dem Klimagipfel in Kopenhagen vor. Alle Daten basieren auf dem Natcatservice des Rückversicherers Munich Re von 1990 bis 2008.
Unter den ersten zehn bedrohten Ländern ist kein einziges Industrieland. “Die Ergebnisse unterstreichen die besondere Verwundbarkeit der armen Länder durch Klimarisiken“, schreibt Germanwatch in dem Report.
Deutschland steht auf Listenplatz 23. “Es hat viele kleinere Wetterextreme“ erläuterte Harmeling. “Hinzu kommt der Hitzesommer 2003 mit mehr als 8000 Todesfällen.“ Die USA belegen wegen der viele Hurrikane Platz 18.
Zwar sei nicht alles auf den Klimawandel zurückzuführen, doch es sei nachweisbar, das die Zahl besonders großer weltweit Wetterkatastrophen zugenommen habe, erläuterte Harmeling. Auch die Schäden seien gestiegen, was nicht nur an der dichteren Besiedlung liege.
Nimmt man nur das Jahr 2008 so wurden Birma, Jemen, Vietnam und die Philippinen am stärksten von Unwettern geschädigt. Insgesamt wurden weltweit 654 Wetterkatastrophen im Jahr 2008 registriert. Dabei starben 93.700 Menschen, die wirtschaftlichen Schäden betrugen mehr als 123 Milliarden Dollar (83 Milliarden Euro).
dpa

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